Gelnhausen: Schelmenmarkt zwei Tage länger, Security an Eingängen

Gelnhausen
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Erst zwei Wochen vor Beginn des Schelmenmarktes konnte seitens der Schelme grünes Licht für die Durchführung des Marktes gegeben werden (wir berichteten). Allerdings gibt es einige Veränderungen, die einerseits den Hygienevorschriften als auch einer "Verkleinerung" des Schelmenmarktes geschuldet sind. Der 73. Schelmenmarkt findet auf zwei statt bisher acht Marktplätzen statt - diese sind die Bleiche samt Escher und die Müllerwiese.



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Auch die Anzahl der Fahrgeschäfte ist reduziert, was unter anderem auch daran liegt, dass viele Schausteller entweder keine Möglichkeit haben oder bei anderen Festen, wie beispielsweise dem Heinerfest in Darmstadt, das zeitlich auch verlängert wurde, gebunden sind.

"Natürlich war die Zeitspanne, in der wir mit den Schaustellern Kontakt aufnehmen konnten, sehr klein ausgefallen - die ersten Gespräche fanden am 13.9.2021 statt, für einige Unternehmen zu kurzfristig", schildert Yannick Dudene, Vorsitzender der "Schelme". Dafür wird der Schelmenmarkt vom Mittwoch, 6. 10.2021 bis zum Montag, den 11.10.2021 dauern. Für die Fahrgeschäfte, die zum Schelmenmarkt kommen, gilt, dass sie alle ein eigenes Hygienekonzept vorweisen müssen. Der beliebte "Taumler" wird in diesem Jahr nicht aufgebaut, da Abstandsregeln nur schwer einzuhalten wären. Aber es unter anderem eine Kinderachterbahn, einen Auto-Scooter und einen Freefall-Tower geben. Beide Festplätze werden komplett eingezäunt, wobei Yannick Dudene dem Schaustellerverband Frankfurt einen ganz besonderen Dank aussprach, da dieser die Absperrungen kostenlos zur Verfügung stellt. Für beide Festplätze gibt es eigene Zugänge, die von Security-Personal kontrolliert werden: Bleiche - an der Holzbrücke, Müllerwiese - am Cafe Calimero.

Die Gesamtzahl der Besucher ist noch nicht festgelegt, aber es dürfen maximal 1.000 ungeimpfte Besucher auf jeden Festplatz eingelassen werden. "Wir wünschen uns für den diesjährigen Schelmenmarkt eine unbeschwerte Zeit und denken, dass die Besucher mit den leichten Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie zurechtkommen werden", meint Yannick Dudene. Der diesjährige Schelmenbou heißt Jonathan Siegmund, ist acht Jahre alt und schon immer ein großer Fan des Schelmenmarktes gewesen - er liebt besonders das Riesenrad, auch wenn noch nicht sicher ist, ob in diesem Jahr ein Riesenrad aufgestellt werden kann - das entscheidet sich in den nächsten Tagen.

Was hat Jonathan bewogen, Schelmenbou zu werden? In einem Fotoalbum entdeckte er Bilder von seinem Vater Holger, der als kleiner Junge ebenfalls diese Funktion ausfüllte, da war Jonathan klar, dass auch er einmal der Schelmenbou werden wollte. Die "Schelme" bedauern sehr, dass es in diesem Jahr keinen Lampionumzug mit Kindern und auch das Abschlussfeuerwerk nicht geben wird - man hofft, dass im nächsten Jahr wieder alles "in normalen Bahnen" laufen werde.


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