Neuer Joh-Rückschlag: Auch Main-Kinzig-Kreis steigt aus

Gelnhausen

Der Main-Kinzig-Kreis wird sich nicht mehr an der Entwicklung des Joh-Areals in Gelnhausen beteiligen. Das kündigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Heiko Kasseckert im Kreistag für die SPD/CDU-Koalition an. Ursprünglich wollte der Main-Kinzig-Kreis über 10.000 Quadratmeter anmieten und dort derzeit ausgelagerte Außenstellen zusammenführen. Für die Stadt Gelnhausen fällt damit ein wichtiger Baustein für die zukünftige Entwicklung des ehemaligen Kaufhauses weg.

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Nach dem Rückzug der Kreissparkasse Gelnhausen hatten Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) und 1. Stadtrat Volker Rode bereits angekündigt, dass Areal zukünftig in Eigenregie entwickeln zu wollen. Investoren hätten sich demnach auch bereits gemeldet, darunter laut Glöckner auch die Dietz AG aus Bensheim, bis vor kurzem noch an der Seite der Kreissparkasse. Auf eine Nachricht des Main-Kinzig-Kreises, ob auch nach dem Sparkassen-Rückzug weiterhin Interesse an Flächen besteht, wurde bislang gewartet. Carsten Kauck (Freie Wähler) hatte im Kreistag dafür plädiert, auch nach dem Ausstieg der Kreissparkasse an dem Projekt festzuhalten.

Jetzt sorgte der CDU-Fraktionschef Kasseckert im Kreistag für Klarheit: „Das Pferd ist tot“, habe die Koalition beschlossen, sich nach neuen Objekten für eine Zentralisierung der Kreisverwaltung umzusehen. An den ursprünglichen Plänen soll demnach festgehalten werden, „jetzt müssen wir allerdings neue Lösungen suchen“. Das gilt nun auch für die Stadt Gelnhausen, der damit der ursprüngliche Ankermieter und somit auch eine erhebliche wirtschaftliche Sicherheit verloren geht.


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