Stiftung plant weitere Fortbildung

Gelnhausen

Nach den beiden Fortbildungsveranstaltungen für die Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiter der Sauer & Schmidt - Stiftung Gelnhausen sowie die Mitarbeiterinnen des Stadtladens zu den Themen „Hartz-IV und Grundsicherung“ im vergangenen Jahr steht eine weitere rechtliche Schulung auf dem Programm.

VORSPRUNG - Anruf genuegt
Kreiswerke Main-Kinzig

Dabei geht es dieses Mal um die Themen „Widerspruch, Widerspruchsverfahren und andere verwaltungsrechtliche Probleme bis hin zum sozialgerichtlichen Verfahren“. Erneut hat Landrat Pipa auf Bitten der Stiftung zugestimmt und zwei Mitarbeiterinnen seiner Verwaltung gebeten, dafür zur Verfügung zu stehen. „Immer deutlicher wird, dass wir unsere Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiter auch in verwaltungsrechtlichen Fragen fortbilden müssen, um mit Behörden zum Vorteil der Klienten unserer Stiftung auf Augenhöhe verhandeln zu können“, argumentiert der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung,

Hans Jürgen Freund. Deutlich werde dies bei einem außerordentlich schwierigen Fall beim Sozialamt der Stadt Frankfurt, die einer Hartz-IV beziehenden Familie die Übernahme der Bestattungskosten für den verstorbenen Vater ablehnte. In Monate langer, teils zermürbender Arbeit gelang es den Stiftungsvertretern schließlich, den angeblich rechtskräftigen Verwaltungsakt wieder zu eröffnen und gegen den Ablehnungsbescheid argumentativ vorzugehen. Die Gläubiger der Familie warten aber nun schon mehr als ein Jahr auf das ihnen zustehenden Bestattungsgeld, das die Angehörigen aus eigenen Einnahmen aus Hartz-IV aber nicht bestreiten können.


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