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Doch schon bald sollen die neu gestalteten Büroräume mit Leben gefüllt werden: Ab dem ersten Dezember befindet sich hier das neue Caritas-Zentrum Gelnhausen. Eine Anlaufstelle für Menschen in verschiedenen Lebenslagen und mit viel Potential für zukünftige Projekte.

Die Vorbereitungen für den großen Umzug laufen auf Hochtouren. So manche Kiste steht bereits gepackt parat. Und Ingo Bischoff, Leiter des Fachbereichs Beratungsdienste, beobachtet gespannt, wie die neuen Räume jeden Tag mehr Form annehmen. „Es läuft ausgesprochen gut“, freut er sich. Und das trotz aller Komplexität eines solchen Unterfangens. Erst im September haben die Arbeiten begonnen, seitdem geben sich die überwiegend aus der Region stammenden Handwerker hier fleißig die Klinke in die Hand. Es wurden neue Wände eingezogen und tapeziert, Licht und Stromleitungen gelegt, eine Küche und Toiletten eingerichtet. Es gibt einen barrierefreien Zugang zur Beratungsstelle und eine rollstuhlgerechte Toilette. Auf den über 200 Quadratmetern im zweiten Stock entstehen dabei insgesamt acht Büros. Hinzu kommt die etwa gleichgroße Fläche unter dem Dach, die ebenfalls ausgebaut werden soll und Raum für zwei weitere Büros sowie einen Gruppen- und Tagungsraum bereithält. „Hier können dann Angebote wie zum Beispiel unsere therapeutischen Gruppen stattfinden oder Aktivitäten mit unseren Klienten aus dem Betreuten Wohnen“, erklärt Bischoff.

Ideen, wie der Raum mit Leben gefüllt werden kann gibt es schon einige, zumal die Räume zukünftig vom gesamten Caritas-Verband genutzt werden. Bis diese umgesetzt werden können, wird es jedoch noch eine gewisse Zeit dauern. „Hier oben werden wir frühestens im Sommer soweit sein“, stellt er mit Blick auf die noch weitestgehend unbearbeitete Baustelle im Dachgeschoss fest. Der Fußboden sei aber schon ausgesucht, wie er mit einem Schmunzeln verrät.

Von der ersten Idee zu einem neuen Caritas-Zentrum in Gelnhausen bis zum Umzug in den Herzbachweg ist einige Zeit vergangen, wie Ludwig Borowik, der Vorsitzende des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis, verrät: „Wir haben im Vorstand sehr lange und intensiv beraten und geplant.“ Die ursprüngliche Idee ein kirchliches Grundstück zu entwickeln und dort einen Neubau mit Arbeitsplätzen für zwei Fachbereiche zu entwickeln, habe man aus Kostengründen jedoch wieder verworfen. „Die hohen Investitionskosten von mehreren Millionen Euro hätten unseren Verband an wirtschaftliche Grenzen gebracht. Dieses Risiko war uns zu groß.“ Er und seine Vorstandskollegen freuen sich, mit den Räumen im Herzbachweg eine gute Alternative gefunden zu haben, die den Ansprüchen einer modernen Beratungsstelle gerecht werden. Die seit der Nachkriegszeit von der Caritas genutzten Räumlichkeiten in der Holzgasse werden nach dem Auszug von der Pfarrgemeinde St. Raphael für ihr zentrales Pfarrbüro genutzt werden.

Geschäftsführer Robert Flörchinger ist es wichtig, dass „die Caritas“ weiterhin eine tragende Säule im kirchlichen Raum der neu gegründeten Pfarrei bleibt. „Unser soziales Engagement ist vielfältig und findet mit professionellem Know-How an mehreren Knotenpunkten im Netzwerk statt. Das Caritas-Zentrum im Herzbachweg bildet nach fünfzig-sechzig Jahren die neue Außenstelle des Caritas-Verbandes im Zentrum des Main-Kinzig-Kreises“, betont er und ergänzt: „Manche Kooperationspartner im sozialen Netz befinden sich in unmittelbarer Nähe - auch das ist ein Vorteil des neuen Standortes im Herzbachweg.“

Im neuen Caritas-Zentrum wird die Fachambulanz für Suchtkranke einen Schwerpunkt setzten, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feierte. „Wir erleben, dass die Nachfrage in diesem Bereich seit Jahren kontinuierlich zunimmt“, stellt Fachbereichsleiter Bischoff fest. Rund 400 Klient*innen haben allein im Jahr 2020 hier Rat und Unterstützung gesucht. Um den sich ändernden gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden, werden vor allem in diesem Bereich immer wieder neue Angebote geschaffen, die die Betroffenen in ihrer Lebenswelt abholen sollen. Als neuestes Beispiel nennt Bischoff hier das Programm zur bewussten Reduktion von digitalen Medien. Aber auch Angebote außerhalb der Suchtkrankenhilfe können im neuen Caritas-Zentrum Raum finden, ähnlich wie dies auch im Caritas-Zentrum Bad Orb der Fall ist. „Wir wollen eine Anlaufstelle für Menschen in verschiedenen Notlagen sein und ihnen helfen, ihre Herausforderungen zu meistern.“

Der Umzug an den neuen Standort soll zum ersten Dezember erfolgen. Bischoff freut sich darauf, nach ein paar Tagen des Einrichtens dann auch die ersten Klient*innen vor Ort begrüßen zu dürfen. Der neue Standort ist an den ÖPNV angeschlossen, die Haltestelle nur wenige Meter entfernt. Auch die Parkplatzsituation ist deutlich entspannter als an der vorherigen Adresse. Mit dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA) oder der Tafel sind weitere Einrichtungen in der Nähe, die für viele Klienten ebenfalls wichtige Anlaufstellen sind. „Wir sind hier in bester sozialer Nachbarschaft“, fasst er zusammen.

Alle Informationen zum Umzug, Sprechstunden und Öffnungszeiten finden sich auch im Internet unter www.caritas-mkk.de in der Rubrik Beratungsdienste oder auf der Facebookseite des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis.

Foto (von links): Caritas-Vorsitzender Ludwig Borowik, Fachbereichsleiter Ingo Bischoff, Geschäftsführer Robert Flörchinger, die Teamleiterin der Fachambulanz für Suchtkranke, Cosima Goncalves Silva, und Vermieter Walter Nix freuen sich auf den in Kürze stattfindenden Einzug in das neue Caritas-Zentrum im Herzbachweg 65.



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