Gesamtheitliche Entwicklung der Südstadt gefordert

Gelnhausen
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Nachdem die Pläne der Sparkasse Gelnhausen zur Entwicklung des ehemaligen Kaufhaus Joh gescheitert sind, sprechen sich BG, CDU und Grüne nun gemeinsam dafür aus, als nächsten Schritt eine Quartierentwicklung der gesamten Südstadt anzustreben und dabei nicht nur das ehemalige Joh-Areal in den Blick zu nehmen.

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„Natürlich ist es schade, dass wir auch viele Jahre nachdem das Kaufhaus Joh seine Pforten geschlossen hat immer noch auf eine Neuentwicklung der Immobilie warten müssen. Das Scheitern der Sparkassen-Pläne ist dabei nur der jüngste Rückschlag in einer Verkettung unerfreulicher Ereignisse, welche mit diesem Projekt zusammenhängen“, so Christian Litzinger, Fraktionsvorsitzender der CDU in Gelnhausen.

Litzinger weiter: „Jetzt müssen wir diesen Rückschlag aber als Chance begreifen, als Chance für eine Entwicklung der gesamten Südstadt. Daher sprechen wir uns im Zusammenhang mit der Neuausschreibung der Joh-Immobilie für eine umfassende Quartierentwicklung in Gelnhausen aus.“

„Die Südstadt hat enormes Potential“, greift Mario Röder von den Bürgern für Gelnhausen auf. „Natürlich spielt das Joh-Gelände hier eine wichtige Rolle, aber wir müssen auch auf die Weiterentwicklung des gesamten Areals schauen. Es ist aus unserer Sicht daher wichtig, jetzt, vor der bereits beschlossenen Ausschreibung der Joh-Immobilie zum Verkauf, zu überlegen, wie wir uns die Südstadt der Zukunft vorstellen und wie wir dies erreichen können. Diese Ideen können wir dann immer noch in die Ausschreibung miteinfließen lassen. Dabei ist es uns wichtig den Investoren einen verlässlichen baurechtlichen Rahmen zu bieten, in dem die Projekte geplant werden können.“

„Wir schlagen vor, die Südstadt städteplanerisch in den Bereichen, in denen es möglich ist, als urbanes Quartier zu denken und zu entwickeln“, ergänzt Jakob Mähler, Fraktionsvorsitzender der Gelnhäuser Grünen. „Wenn wir uns eine belebte Innenstadt wünschen, mit Wohnraum, Handel und Gewerbe, dann müssen wir uns überlegen, wie wir das erreichen können, welche Leitplanken wir dafür von Seiten der Stadt setzen müssen, was wir uns als Zielvorgabe vorstellen können und was wir uns von potenziellen Investoren erwünschen.“

BG, CDU und Grüne zeigen sich davon überzeugt, dass durch eine gesamtheitliche Betrachtung und Entwicklung der Südstadt, nicht nur auf dem ehemaligen Joh-Gelände, sondern auch im gesamten umliegenden städtischen Gebiet, eine positive Belebung der Innenstadt möglich ist. Den Moment zur städteplanerischen Weiterentwicklung des Quartiers in der Südstadt müsse man jetzt nutzen und mit klaren Zielvorgaben in die Ausschreibung der Joh-Immobilie gehen. Auch wenn die Bürger der Stadt schon lange darauf warten müssten, dass endlich etwas mit dem Gelände geschehe, sei es besser, sich jetzt die Zeit zum Planen zu nehmen und nicht einfach das Gelände schnellstmöglich zu verkaufen. Profitieren werde davon am Ende die ganze Stadt, zeigen sich die drei Fraktionen überzeugt.



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