Ein Hochstapler für die Tafel

Gelnhausen
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Die Tafel Hessen betreibt drei Zentrallager in denen länger haltbare große Lebensmittel- und Sachspenden angenommen, zwischengelagert und gerecht, transparent und umweltschonend an die regionalen Tafeln verteilt werden.

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Die Tafel Gelnhausen fährt das Zentrallager etwa alle zwei Wochen an und kann mit diesen Waren die schwankende Lebensmittelversorgung vor Ort ausgleichen und den Kunden stets gut gefüllte Lebensmittelkörbe ausgeben. Zum Ausladen, Bewegen und Einlagern der Paletten benötigt die Tafel einen elektrischen Hochstapler.

Die großen Warenmengen müssen auf dem Hof, im Lager und in der Sortierung bewegt werden. Insbesondere die Palettenware der Großspender stellt dabei im manuellen Betrieb für die überwiegend älteren, ehrenamtlichen Helfer*innen, eine große Herausforderung dar. Der Vorstand des Tafelvereins möchte den meist weiblichen Helferinnen die Arbeiten dabei erleichtern und für mehr Arbeitssicherheit im Lager und bei der Sortierung sorgen. Der Sponsorenbetreuer der Tafel Gelnhausen, Dr. Norbert Nimmerfroh bittet daher: „Mit einem Elektrohubstapler können die großen, auf Paletten sitzenden Warenmengen ohne Kraftanstrengungen und sicher aus den anliefernden Fahrzeugen herausgehoben, bewegt und im Hochregallager eingelagert werden.“ Günter Rupietta, der Finanzvorstand der Tafel, führt zur Finanzierung dieser Maßnahme aus: „Die Tafel finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Kundengeldern. Die Anschaffung eines Hubstaplers kann nicht zwanglos aus dem vorhandenen Budget geleistet werden und übersteigt aktuell unseren finanziellen Spielraum“. Nimmerfroh hat sich zur Finanzierung des Hubwagens an die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen gewandt und um Unterstützung gebeten. Die Bank hat ihm „Crowdfunding“, eine besondere Form der Projektfinanzierung, nach dem Motto „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ angeboten. Die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen bezuschusst das Projekt durch eine zusätzliche Spende: Für jeden zahlenden Unterstützer, spendet sie zusätzlich den gleichen Betrag. Und das so lange, bis der Spendentopf leer ist. Der gesamte Co-Funding-Betrag beträgt maximal 25% der Finanzierungssumme.

Das Projekt muss bis zum 23. Januar 2022 abgeschlossen sein, denn es gilt das "Alles-oder-nichts"-Prinzip, die Projektsumme wird nur dann ausgezahlt, wenn der benötigte Mindestbetrag bis zu diesem Termin erreicht wird. Ist dies nicht der Fall, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück. Daher bittet der Vorsitzende der Tafel Gelnhausen, Claus Witte, die Menschen in der Region sich rege daran zu beteiligen: „Mit jedem gespendeten Euro kommen wir der angestrebten Anschaffung des Hubstaplers einen Schritt näher - auch kleine Beträge helfen uns. Dazu gehen Sie auf die Homepage der VR Bank Main-Kinzig Büdingen (https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/tafelgelnhausen?tblink=statuslogtblink=statuslog). Wenn das Projekt erfolgreich ist - also der angestrebte Spendenbetrag tatsächlich zusammenkommt - werden die Spendenbescheinigungen von der Tafel verschickt.“

Die Tafel Gelnhausen e.V. versorgt wöchentlich ca. 1.200 bedürftige Kunden im Altkreis Gelnhausen. An sechs Ausgabetagen bekommen die Bedürftigen in Gelnhausen und an je einem Tag in Brachttal, Freigericht, Biebergemünd und Gründau gegen einen geringen Obolus mindestens einen Korb Lebensmittel ausgehändigt. Ca. 6 Tonnen noch gut erhaltene Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden dürfen, sammelt die Tafel dafür wöchentlich in mehr als 50 Lebensmittelmärkten und Discountern sowie Bäckereien ein.



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