Stadt Schlüchtern

Für Gelnhausen sind 21 Maßnahmen eingeplant. Zehn dieser Maßnahmen wurden aus dem ursprünglich 70 Positionen umfassenden Maßnahmenkatalog der AG Fahrradverkehr der P4F GN übernommen. 47 Maßnahmen davon sind auch nach den Gesprächen mit der Stadt Gelnhausen noch offen. Die im Konzept des MKK enthaltenen Maßnahmen sind nach unserer Auffassung außer einer sinnvoll. Diese Ausnahme betrifft den neu geplanten Radweg Lieblos-Hailer/Meerholz entlang der K 904. Ein Teil dieser Radwegplanung betrifft den Fernradweg R3 (Trasse auf der Fahrbahn der K 904), wo dringend ein richtiger Radweg notwendig ist. Aus Gründen des Natur- und Artenschutzes sollte entlang der Allee in der Kinzigaue auf einen neuen Radweg verzichtet werden. Einige der vorgeschlagenen neuen Radwege sind sehr bedeutsam und wichtig für Gelnhausen, aber zum Teil nur mittel- oder sehr langfristig realisierbar. Kurzfristig umsetzbare, vorübergehende Alternativen sind daher unverzichtbar. Am Wichtigsten sehen wir eine Lösung für den Radverkehr im Kreuzungsbereich Freigerichter Straße/Frankfurter Straße/Lohmühlenweg an. Dort verkehren täglich zahlreiche Schüler*innen, Radtouristen auf dem R3 und viele Alltagsradfahrende. Immer wieder kommt es an dieser Stelle zu gefährlichen Situationen, wenn sich radfahrende Kinder mit Fußgängern auf dem Gehweg begegnen. Erst im Februar stürzte eine Schülerin vom Bürgersteig auf die Fahrbahn vor ein Auto, verletzte sich glücklicherweise dabei aber nur leicht", hat sich das Bündnis zum Klimaschutz von People for Future Gelnhausen und dem ADFC in der Arbeitsgruppe Fahrradverkehr mit dem Radkonzept des Main-Kinzig-Kreises beschäftigt.

"Die neue Radwegplanung entlang der Kinzigtalbahn von „Bad Gelnhausen“ zur Burgmühle über eine neue Kinzigbrücke ist sehr "willkommen, kann aber sicher erst mit Abschluss der DB-Neubaumaßnahmen Gelnhausen-Fulda, deren Beginn für Januar 2024 angestrebt wird, realisiert werden. Zum Schutz der Radfahrenden bis zu diesem Zeitpunkt, weit in der Zukunft, ist als Alternative ein Radweg entlang der Barbarossastraße auf der Südseite und ein Rad-Schutzstreifen auf der nördlichen Fahrbahn erforderlich. In der Planung des MKK nicht enthalten sind dringend notwendige Radverkehrsregelungen um den Bahnhof Gelnhausen herum. So sind die Freigabe der Einbahnstraßen über den Bahnhofsvorplatz, der Hailerer Straße und der Graslitzer Straße sowie di Schutzstreifen in der Clamecystraße zur geplanten Fahrradstraße Am Seegrasen und in der Altenhaßlauer Straße zur Bahnunterführung unverzichtbar. Vollkommen ignoriert wurde der Radverkehr in der Gelnhäuser Altstadt. Unsere Mindestforderungen sind die Freigabe der Einbahnstraße in der Röther Gasse zwischen Herzbachweg und Schützengraben und ein Radaufstellstreifen Am Ziegelturm/Berliner Straße, die für Radfahrende unerlässlich sind. Zudem wird in dem Radverkehrskonzept die gesamte Fahrradstellplatzproblematik ausgeklammert. Hierzu liegen zahlreiche Vorschläge der AG Fahrradverkehr vor", teilte der Sprecher des Bündnis zum Klimaschutz von People for Future Gelnhausen und dem ADFC Gelnhausen, Harald Geib, mit.

Und abschließend: "Wir würden uns freuen, wenn das Radverkehrskonzept des MKK umgesetzt, aber auch noch um die genannten wichtigen Maßnahmen ergänzt werden würde.“


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