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„Der Plan berücksichtigt viele wichtige Vorschläge der Gelnhäuser Sozialdemokrat*Innen. Bei der finalen Planung muss aus unserer Sicht aber ein Schwerpunkt auf bezahlbarem Wohnraum liegen, und die Pläne müssen jetzt zügig umgesetzt werden“, fordert die Gelnhäuser SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Susanne Turlach, die die laufende politische Debatte im Bau- und Umweltausschuss intensiv begleitet.

Bundesweit fehlen nach Schätzungen eines Bündnisses aus Mieterbund, Verbänden des Baugewerbes und der IG Bau Deutschland aktuell bereits 630.000 Wohnungen, Tendenz steigend. Aus gutem Grund hat die Berliner Ampelregierung auf Drängen der SPD in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel formuliert, pro Jahr 400.000 Wohnungen zu bauen, von denen rund ein Viertel mit öffentlichen Mitteln gefördert werden sollen. „Nicht nur bundesweit, sondern auch in Gelnhausen fehlt bezahlbarer Wohnraum, insbesondere für junge Familien“, stellt SPD-Fraktionsvorsitzender Rudi Michl fest.

Die SPD will daher bei der Planung des Joh-Areals Grund und Boden als nicht vermehrbares Gut möglichst effizient einsetzen. „Deshalb sollte insbesondere in innerstädtischen Lagen wie dem ehemaligen Joh-Gelände eine höhere Verdichtung der Bebauung erfolgen“, fordert Susanne Turlach. Die Gelnhäuser Sozialdemokrat*Innen begrüßen daher zwar die im jüngsten Plan vorgesehene Auflockerung der Bebauung mit öffentlichen Plätzen und Sichtachsen zur Marienkirche und dem Kinzig-Ufer. „Die Auflockerung muss aber einhergehen mit einer möglichst effizienten Nutzung des vorhandenen Raums.“

Die SPD Gelnhausen setzt sich daher weiter für die Aufstockung der angedachten drei Baukörper um jeweils ein Geschoss ein. Bislang sind vier bzw. bei einem Gebäude fünf Stockwerke vorgesehen. Entscheidend sei aus Sicht der SPD dabei die Gesamthöhe der Gebäude: „Für Wohnraum können wir mit kleineren Geschosshöhen erreichen, dass das Gebäude sich insgesamt von der Höhe her sehr gut in die Umgebung einpasst“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Rudi Michl. „Dies ist nach unserer Auffassung auch ein geeigneter Weg, um neben einer guten Außenwirkung auch ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit durchschnittlichen Einkommen zu schaffen“, fügt Susanne Turlach hinzu.

Offen für externe Anregungen zeigen sich die Gelnhäuser Sozialdemokrat*Innen bei der Frage, ob im Geltungsbereich des neuen Bebauungsplans, der mehr als Joh-Areal umfasst, auch der geeignete Standort für einen Bereich sein könnte, der multifunktional für kulturelle, soziale und sonstige Zwecke gebraucht werden könne. „Um abschließend einschätzen zu können, ob eine solche Nutzung angesichts der zentralen Lage mit gutem Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr sinnvoll ist, sollten Sondervorschläge im Rahmen des jetzt folgenden Beteiligungswettbewerbs für die städtischen Grundstücke aufzeigen.“

Die Diskussion um die Ausgestaltung der Flächen müsse jetzt in jedem Fall rasch Fahrt aufnehmen, fordern Susanne Turlach und Rudi Michl abschließend. Gelnhausen brauche rasch eine Lösung, mit der die Südstadt belebt und Wohnraum für jetzige Gelnhäuser und solche, die es werden wollen, geschaffen werden kann. 


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