Spendenmarathon der Sauer-Schmidt-Stiftung 2022

Frauenhaus Hanau (von links): Julia Diel, Gudrun Benzing, Ursula Wyrzykowska, Peter Bierwerth, Christiane Giese, Benjamin Peter.

Gelnhausen
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Seit 18 Jahren ist es das Highlight für die Stiftung und für die Institutionen. Und die Tradition wird fortgeführt: Die Frauenhäuser in Wächtersbach und Hanau, Wildwasser e.V. in Frankfurt, die Lawine e.V. in Hanau und die Hanauer H!lfe e.V. freuen sich über eine großzügige Spende der Sauer-Schmidt-Stiftung.

Stiftungsgründer Peter Bierwerth, Vorstandsmitglied Krista Wurche und Pressereferentin Gudrun Benzing machen sich in glühender Hitze auf den Weg, um wie jedes Jahr, die Spenden persönlich an die jeweiligen Einrichtungen zu übergeben. Neu an Bord ist Benjamin Peter, IT-Beauftragter der Stiftung und Vertreter der jüngeren Generation, die dankenswerterweise bereit ist, sich ehrenamtlich zu engagieren. Erfreulich ist, dass trotz der gesamtgesellschaftlich eher deprimierenden Situation und trotz Corona die Zuwendungen nicht gekürzt werden mussten. „Das ist“, so Peter Bierwerth, „vor allem auf die Zuverlässigkeit unserer privaten Spender zurückzuführen“.

Die Spenden ermöglichen den Einrichtungen Sonderausgaben, für die die Finanzierung durch staatliche Institutionen nicht ausreicht, zum Teil gar nicht möglich oder bürokratisch nicht vorgesehen ist. Alle genannten Einrichtungen haben bisher die Corona-Pandemie gut überstanden, obwohl es teilweise zu ganz drastischen Engpässen durch die Erkrankung von MitarbeiterInnen kam, die dann von wenigen KollegInnen aufgefangen werden mussten.

Morgens 9.00 Uhr. Wie immer geht es nach Wächtersbach zur Beratungsstelle des Vereins Frauen helfen Frauen. Das Frauenhaus bietet Schutz und Zuflucht für Frauen mit ihren Kindern, die vor häuslicher Gewalt flüchten mussten. Lea Kircher und Brigitte Machnitzke freuen sich schon auf ein ganz besonderes Projekt, nämlich eine kleine 4-tägige Ferienfreizeit, die nun endlich wieder stattfinden kann, und die zusätzlich von der Stiftung finanziert wird. Dieses Mal geht es ins fränkische Seenland ; zwei Mitarbeiterinnen machen sich gemeinsam mit 14 Frauen und Kinder auf die Reise. Brigitte Machnitzke ist die Freude anzumerken: „Eine Teilnehmerin war noch nie in ihrem Leben im Urlaub und freut sich seit Wochen darauf.“ Gefahren wird mit zwei Bussen, wobei eines der eingeplanten Fahrzeuge kaputt ging und nach großem Bangen die Stadt Wächtersbach dankenswerterweise ein Auto zur Verfügung gestellt hat.

Durch die Lockerungen bezüglich Corona konnten die Quarantäne – Wohnungen, die für die Erstaufnahme genutzt wurden, Ende Mai aufgegeben werden. Das erspart viel Hin- und Herfahrerei und den Neuankömmlingen die komplette Isolierung, in ihrer ohnehin schwierigen Situation. 2021 beherbergte das Frauenhaus 25 Frauen und 27 Kinder, in diesem Jahr sind es bis jetzt schon 18 Frauen und 24 Kinder. Im Schnitt wohnen 10 – 12 Kinder in der Einrichtung mit einem Altersdurchschnitt von 1-17 Jahren. „Die Kinder sind bei der Ankunft oft gesundheitlich stark unterversorgt und weisen erhebliche sprachliche Defizite auf, vom seelischen Zustand ganz zu schweigen. Ständige Arztbesuche müssen organisiert und dafür natürlich auch der Fahrdienst übernommen werden. Ganz zu schweigen von den Problemen, zum Beispiel bei Logopäden und Fachärzten einen Termin zu bekommen“ erzählt Lea Kircher – das Problem kennt leider jeder. Wartezeiten auf Kindergartenplätze sind eine weitere Herausforderung. So gibt es zwar Plätze für Kinder des Frauenhauses, jedoch in einem Ortsteil von Wächtersbach, der für die Frauen und Kinder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwierig zu erreichen ist, wodurch auch wieder ständig hin und hergefahren werden muss. Es wäre schön, wenn sich die Stadt Wächtersbach dazu entschließen würde, Plätze in erreichbarer Nähe des Frauenhauses bereitzustellen Auch der Ukrainekrieg macht sich bemerkbar, erstmals beherbergt das Frauenhaus eine Frau aus der Ukraine mit ihren Kindern, die aufgrund von häuslicher Gewalt durch ihren Ehemann in das Frauenhaus fliehen musste.

Jetzt können vom Frauenhaus auch wieder Angebote für die Frauen und Kinder gemacht werden. So gibt es wieder die Hausversammlung mit einem gemeinsamen Frühstück, wo man zusammenkommt und auch über Themen im Zusammenleben berät. Größere Ausflüge in den Sommerferien finden einmal pro Woche statt, wie zum Beispiel einen Ausflug zur Feuerwehr oder an den See zum Baden fahren. Seit Kurzem hat das Frauenhaus zudem dank vieler Spenden auch einen eigenen kleinen Spielplatz im Garten, der gerade jetzt im Sommer viel genutzt wird.

Weiterhin bietet die Malerin Sabine Räbiger in ihrem Atelier in Altenhaßlau einmal im Monat eine kreative Aus-Zeit für die Frauen an, die sehr gerne genutzt wird. Auch die nachgehende Beratung ist ein Bestandteil des Frauenhaus-Konzepts, hier werden „Ehemalige“ in Amtsangelegenheiten und Qualifizierung unterstützt, aber auch regelmäßige Gruppentreffen zum Austausch angeboten. Durch die Unterstützung des Jobcenters und der AQA konnten bereits viele ehemalige Bewohnerinnen des Frauenhauses sich ein neues Leben aufbauen, in dem Ausbildungen, Praktika, Sprachkurse oder auch der Erwerb eines Führerscheines gefördert wurden. Die umfangreiche Betreuung wird mit insgesamt 3,5 Stellen gestemmt, die sich aus Teilzeitverträgen zusammensetzen. Es verwundert uns jedes Jahr aufs Neue, mit wieviel Enthusiasmus und Engagement die Mitarbeiterinnen bei der Sache sind, wie wenig geklagt wird. Aber ein Punkt ist – um es gelinde auszudrücken – zum Davonlaufen: Die Bürokratie. Es ist unfassbar, wie es geschafft wird, den Verwaltungsaufwand immer weiter nach oben zu schrauben, und leider bleiben auch solche Einrichtungen nicht davon verschont.

Jetzt geht es nach Frankfurt zu Wildwasser e.V., einer Beratungsstelle für Mädchen und Frauen, an die sie sich nach sexuellem Missbrauch wenden können. Die Beratung erfolgt telefonisch und persönlich. Empfangen werden wir von Kerstin Antlitz, die seit Juni als Pädagogin in der Beratung und als Fachkraft für Prävention in der Einrichtung arbeitet. Peter Bierwerth stellte die Stiftung vor und kündigte auch seinen altersbedingten Rückzug aus der aktiven Stiftungsarbeit an, „aber mein Sohn Michael ist sehr engagiert und bei ihm wird alles in guten Händen sein. So gewährleisten wir auch den Übergang und die Übergabe an die nächste Generation. “Die Beratungsstelle wird durch Eigen- und öffentliche Mittel finanziert. Sie erhält finanzielle Zuwendungen durch das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt a. M., das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt a. M.  sowie kommunalisierte Landesmittel. Die Eigenmittel umfassen Spenden, Bußgelder und finanzielle Förderungen durch Stiftungen.“ Trotzdem gibt es seit geraumer Zeit eine Finanzierungslücke, da der Eigenmittelanteil zu gering ausfällt, um die steigenden Kosten im Haushalt zu decken, die Sauer-Schmidt-Stiftung unterstützt seit 18 Jahren mit einer jährlichen Zuwendung.

„Wir haben einen großen Beratungsbedarf nach der Covid-Zeit, durch die Isolation und das Gefangensein in den eigenen vier Wänden ist viel Leid entstanden“, erzählt uns Frau Antlitz. Im Moment ist die Prävention vor sexualisierter Gewalt ein großes Thema in der Beratungsstelle, da alle Schulen bald ein entsprechendes, einrichtungsbezogenes Schutzkonzept vorlegen müssen und dazu Unterstützung benötigen. Anfragen durch Schulen, Kindergärten und Jugendämter sowie von Angehörigen und Betroffenen nehmen stetig zu. Für Jungen ab 14 Jahren und junge Männer bis 21 Jahren, die in ihrer Kindheit und Jugend sexuelle Gewalt erfahren mussten, bietet Wildwasser e.V. am Standort in Bad Homburg Beratung an. Für diese Zielgruppe gibt es nur ganz wenige Anlaufstellen, obwohl durch eine solche Prävention verhindert werden kann, dass ehemalige Opfer zu Tätern werden. Ein Schmankerl am Rande: Während des Gespräches stellte sich heraus, dass der ehemalige Busunternehmer Bierwerth den Großvater von Frau Antlitz gut kannte. Dieser war ebenfalls Busunternehmer und fuhr seinerzeit „Zone“, das bedeutet, dass er in Bussen ehemalige freigekaufte Gefangene aus der DDR abholte. Dazu hatte er drehbare Nummernschilder an seinen Fahrzeugen, so wurde dann an der Grenze aus einem BRD- ein DDR-Autokennzeichen.

Nach der Mittagspause geht es dann zur Lawine e.V. in Hanau, eine Fachberatungsstelle für Betroffene von sexueller Gewalt und im Bereich Prävention in Hanau, Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus. Sexuelle Gewalt ist gesellschaftlich bedingt und kein Einzelschicksal. Es zeigt sich, dass Kinder, Jugendliche und Frauen in keinem Alter vor sexuellen Übergriffen sicher sind. Meistens erfahren Kinder und Jugendliche sexuelle Übergriffe im nahen familiären und sozialen Umfeld von Menschen, denen sie vertrauen. Es geht bei Lawine e.V. um den verbesserten Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen vor sexuellen Übergriffen sowie die Sensibilisierung für das Thema „sexuelle Gewalt“ in der Gesellschaft, deren Dynamik und Auswirkung auf Betroffene und Systeme. Gearbeitet wird mit Frauen und Kindern in Form von Beratung und Therapie und mit Angeboten zur Prävention, auch für Jungen bis zu 12 Jahren. Für die Gewaltprävention steht bei der Sauer-Schmidt-Stiftung ein zusätzlicher Etat zur Verfügung, der zum Beispiel für Veranstaltungen in Schulen ausgeschöpft wird. Gita Hussain, die als ausgebildete Präventionsfachkraft den Bereich von ihrer Vorgängerin Christa Klose übernommen hat, kümmert sich um dieses Thema und beschreitet dabei kreative Wege. „Wir organisieren neben den Präventionskursen jetzt ein Theaterstück einer pädagogischen Theatergruppe mit dem Titel „Mein Körper gehört mir“, das sich an Kinder im Grundschulbereich richtet. Dazu binden wir die Eltern ein und bereiten sie auf einem Elternabend auf das nicht gerade einfache Thema vor.“ Wer mag sich auch gerne mit so etwas befassen, aber mit viel Fingerspitzengefühl gelingt die Gratwanderung offensichtlich. Wie klein die Welt ist: Ein Mitglied der Theatergruppe ist eine ehemalige Stipendiatin der Sauer- und Schmidt-Stiftung, die an Peter Bierwerth mit der Idee herantrat. Die Idee wurde von Lawine e.V. aufgenommen und von der Stiftung finanziert. Dank verschiedener anderer Sponsoren gibt es weitere Angebote wie zum Beispiel das Stück „Trau Dich!“, das sich an 5. und 6. Klassen richtet. „Wir sind der Stiftung sehr dankbar für die unbürokratische Hilfe, wenn plötzlich finanzielle Notsituationen auftreten. So können wir mit kleinen Mitteln wie zum Beispiel einem Fahrtkostenzuschuss zur Therapie viel bewirken“, erklärt uns Nadine Chaudhuri.

Vorletzte Station ist das Hanauer Frauenhaus. Es gewährt unbürokratisch Beratung, Schutz und Unterkunft als Übergangsstation auf dem Weg in ein Leben ohne seelische und körperliche Misshandlung. Es gibt unendliches Leid, das es zu lindern gilt: Frauen, die in Partnerschaften körperlicher, seelischer und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt sind, junge Frauen, die in der Herkunftsfamilie Gewalt erleiden, zwangsverheiratet werden sollen und sonst ihrer Freiheit beraubt werden, Kinder als Opfer häuslicher Gewalt, Frauen, die von Zwangsprostitution betroffen sind, Frauen in Zeugenschutzprogrammen und Frauen, die Opfer von Stalking sind usw. usw. Betroffene werden zeitnah in akuten Bedrohungssituationen aufgenommen und nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ beraten und unterstützt. Mitarbeiterin Julia Diel: „Nach der Abwehr der akuten Gefahrensituation geht es um die Stabilisierung in der neuen Lebenssituation, Aufarbeitung der Gewalterfahrung, Unterstützung bei der Entwicklung eigener Ressourcen und Stärkung der Handlungskompetenz“. Und ihre Kollegin Ursula Wyrzykowska ergänzt: „Daraus folgt dann die Befähigung zu eigenen Entscheidungsfindungen, Selbstverantwortung und Selbständigkeit, Entwicklung von Zukunftsperspektiven und schließlich Hilfe bei der Umsetzung von Zielen“.

Die Schleusenwohnungen gibt es auch in Hanau nicht mehr, da sich die Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie gesamtgesellschaftlich verändert haben. Eine Schutzwohnung wird derzeit an eine ehemalige Frauenhausbewohnerin untervermietet, die andere Wohnung dient als Raumerweiterung des Frauenhauses. Hier können Frauen mit besonderem Bedarf Schutz finden, zum Beispiel Frauen mit älteren Söhnen. So kommen die Notfälle direkt ins Frauenhaus, und die Frauen sind gleich in Gesellschaft. Als „tsunamimäßig“ bezeichnen die Frauen das Aufkommen ambulanter Anfragen nach dem Corona Lcokdown, herbeigeführt durch Jobverlust, Geldknappheit und häusliche Isolation. Aktuell liegt die Auslastung bei 75%, das kann sich aber jeden Tag ändern. Endlich sind hier auch wieder Aktivitäten mit den BewohnerInnen möglich, Highlight ist ein Lamatrekking, auf das sich alle schon lange freuen. Unterstützt werden diese Aktivitäten durch die Baugesellschaft Hanau, die dem Frauenhaus und anderen sozialen Einrichtungen und Vereinen einen Bus für den Transport zu Ausflügen zur Verfügung stellt. Die Betroffenen in Hanau haben überwiegend Migrationshintergrund. Und auch hier das Thema Ukraine: Es passiert durchaus, dass untergebrachte Flüchtlinge plötzlich auf die Straße gesetzt werden, weil die Vermieter die Situation und vor allem die Dauer der Unterbringung unterschätzt haben. „Der Generationswechsel ist auch im Hanauer Frauenhaus durch junge Neuzugänge gesichert“, gibt uns Mitarbeiterin Christiane Giese im Hinblick auf ihren künftigen Ruhestand beruhigend mit auf den Weg.

Die gemeinsame große Feier zum 100-jährigen Jubiläum der beiden Frauenhäuser Wächtersbach und Hanau sowie der Lawine e.V. (alle drei Einrichtungen entstanden aus „Frauen helfen Frauen e.V.) konnte in diesem Sommer endlich stattfinden. Alle Mitarbeiterinnen sind sich einig, dass es ein wunderschönes Fest war (die Presse berichtete), und dass es einfach nur gutgetan hat, mal wieder etwas gemeinsam zu planen, in Erinnerungen zu schwelgen und sich für die Zukunft zu wappnen. Und auch hier wieder: Alles wie immer! „Wir brauchen Mittel, kein Mitleid“ war der Slogan vom Hanauer Frauenhaus, und daran hat sich nichts geändert. Die nächste öffentliche Aktion zugunsten der beiden Frauenhäuser wird der Hanauer Stadtlauf am 16.9.22 sein, der unter der Schirmherrschaft der ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und Oberbürgermeister Claus Kaminsky steht.

17.00 Uhr, letzte Station, wie immer: Hanauer H!lfe e.V. Die professionelle Beratungsstelle für Opfer und Zeugen von Straftaten ist die älteste Opferberatungsstelle in Deutschland, gegründet 1984. Telefonisch, online und persönlich können sich dort Frauen, Männer, Mädchen und Jungen melden, wenn sie beleidigt, bedroht oder belästigt, wenn sie überfallen, beraubt oder verletzt, misshandelt, missbraucht oder vergewaltigt wurden und über das Erlebte sprechen wollen. „Die Beratung ist kostenlos, streng vertraulich und auf Wunsch anonym“ erzählt uns Mitarbeiterin Corinna Botzum. Neben der klassischen Opferhilfe gibt es auch das Angebot zur Zeugenbegleitung bei Gerichtsverhandlungen. Die Einrichtung unterhält Zeugenzimmer in den Gerichten Hanau und Offenbach, die es den Zeugen ersparen, vor dem Gerichtssaal auf die Angeklagten zu treffen und möglicherweise bedroht zu werden. Sie unterstützt auch bei einem sogenannten „Täter-Opfer-Ausgleich“, wo sich Geschädigte und Beschuldigte außerhalb eines Gerichtsverfahrens mit Hilfe von Vermittlern zu einigen versuchen. Finanziert wird die Einrichtung vom hessischen Ministerium der Justiz und über den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau. Darüber hinaus ist die Einrichtung auf Spenden und Geldauflagen (aus Verurteilungen) angewiesen. Zusätzlich werden auch die sieben anderen Opferberatungsstellen in Hessen von der Hanauer H!lfe unterstützt. „Die Anzahl der Hilfegesuche von Opfern ist unverändert hoch“, so Mitarbeiterin Irmgard Müller. „Das geht vom Fahrraddiebstahl bis zu Tötungsdelikten“ ergänzt Josephine LoCoco, eines der neueren Gesichter im Team. Durch Fluktuation und Generationenwechsel sind 6 der aktuell 8 MitarbeiterInnen neu in der Opferhilfe. Hier arbeiten ausgebildete Verwaltungsfachleute und Sozialpädagogen, die neben ihren beruflichen Qualifikationen auch ein gehöriges Maß an Engagement, Empathie und auch Resilienz mitbringen müssen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass ich bei einer solchen Aufgabe schlaflose Nächte hätte, um das zu verdauen, was täglich dort an einen herangetragen wird“ sagt Gudrun Benzing, Pressevorstand der Stiftung.

Der scheidende Stiftungsvorsitzende Peter Bierwerth hofft zuversichtlich, „dass die Sauer-Schmidt-Stiftung auch weiterhin einen fünfstelligen Betrag aus Erträgen des Stiftungsvermögens und Spenden den beschriebenen Einrichtungen zukommen lassen kann“. Wenn Sie uns beim Helfen helfen wollen, sind Spenden herzlich willkommen an die Heinrich Sauer & Josef Schmidt Stiftung, Kreissparkasse Gelnhausen, IBAN: DE33 5075 0094 0000 0521 99. Alle Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite.

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Frauenhaus Wächtersbach (von links): Benjamin Peter, Peter Bierwerth, Lea Kircher, Krista Wurche, Brigitte Machnitzke.

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Wildwasser Frankfurt (von links): Benjamin Peter, Kerstin Antlitz, Krista Wurche.

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Lawine in Hanau (von links): Benjamin Peter, Peter Bierwerth, Nadine Chaudhuri, Gita Hussain, Krista Wurche.

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Frauenhaus Hanau (von links): Julia Diel, Gudrun Benzing, Ursula Wyrzykowska, Peter Bierwerth, Christiane Giese, Benjamin Peter.

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Hanauer Hilfe e.V. (von links): Corinna Botzum, Irmgard Müller, Krista Wurche, Josephine Lo Coco, Gudrun Benzing, Benjamin Peter.


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