Das wollen die „Bürger für Gelnhausen“ (BG) vor der Rodung der Bäume wissen und haben deshalb einen Antrag gestellt, dem Umweltausschuss die Hiebsplanung 2022/2023 vorzustellen. Der Umweltausschuss soll prüfen, ob Ziele und Interessen der Stadt Gelnhausen für den Stadtwald beachtet und eingehalten werden.

"In der letzten Saison wurden neben den geschädigten und abgestorbenen Fichten auch viele Buchen und Eichen gefällt. Das hat zu Unmut und zahlreichen Fragen der Bevölkerung geführt. Deshalb soll der geplante Einschlag der verschiedenen Baumarten vor Beginn der Fällarbeiten geklärt werden. Die Hiebsplanung für den Gelnhäuser Stadtwald basiert auf dem Forsteinrichtungswerk, dem Bewirtschaftungs- und Planungsinstrument für den Forstbetrieb. Es ist Ende 2019 ausgelaufen. Die neue Forsteinrichtung 2020 - 2029 wurde noch nicht erstellt", fordern die BG, dass das Forsteinrichtungswerk nach mittlerweile 3 Jahren Verzug jetzt endlich erstellt wird.

Dabei sollen nach Ansicht der BG vor allem die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald berücksichtigt werden. Der Klimawandel erfordert nach Überzeugung der BG ein nachhaltiges Forstmanagement: "Die Trockenjahre und steigenden Temperaturen haben schon zu einer deutlichen Schädigung des Waldes geführt. Nicht nur die Fichten, auch Buchen weisen schon Schäden auf. Teil der Forsteinrichtung ist die Hiebsplanung, die nach Ansicht der BG in jeder Saison vor Beginn der Fällarbeiten vom Umweltausschuss geprüft und bestätigt werden sollte. Die bereits von Bürgermeister Michaelis eingeführte Waldlenkungsgruppe (mit Vertretern der Naturschutz­verbände) soll nach Ansicht der BG auch wieder beteiligt werden."


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