Stiftungsmitglieder zu Besuch bei der „First Lady“

Gelnhausen

Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiterinnen der Sauer & Schmidt-Stiftung unternahmen auf eigene Kosten eine viertägige Fortbildungsreise in die Bundeshauptstadt. Wichtigste Anlässe waren eine Einladung der First-Lady“ und Unterstützerin der Stiftung, Daniela Schadt, ins Bundespräsidialamt und ein Besuch im Bundestag mit Teilnahme an einer Plenarsitzung.

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Kreiswerke Main-Kinzig

In sehr freundlicher Atmosphäre, bei einer Tasse Kaffee und Gebäck, erläuterten Vorsitzender Peter Bierwerth und sein Stellvertreter Hans Jürgen Freund der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck die Aufgaben der 2002 gegründeten Stiftung und einige ihrer schwierigsten Fälle. Frau Schadt, gebürtige Hanauerin, zeigte sich überrascht von den Schilderungen der einzelnen Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiterinnen über deren detaillierte Aufgabenstellungen. Leider sei Gewalt in Deutschland immer noch Realität und sie finde, dass es wichtig sei, die Opfer nicht alleine zu lassen, betonte Frau Schadt. Dieser Personenkreis beziehe in der Regel Hartz-IV und Grundsicherungsleistungen und sei besonders auf Unterstützung bei Behörden angewiesen. „Ihre Stiftung in der Main-Kinzig-Region hilft in lobenswerter Art den Menschen zurück in den Alltag und unterstützt sie nicht nur finanziell, sondern auch ideell“, freute sich die Gastgeberin. Das sei für sie besonders Ausschlag gebend gewesen, als Unterstützerin dieses ehrenamtlichen Engagements aufzutreten. Die Gäste aus der Barbarossastadt überreichten der „First Lady“ ein Buch über Gelnhausen sowie das Buch von Hans Jürgen Freund über den Heimatdichter Carl Andreas Roth, ebenfalls mit vielen Beschreibungen der Stadt und ihrer Menschen. Außerdem luden sie Frau Schadt ein, bei ihrem nächsten privaten Besuch in Hanau auch in Gelnhausen vorbei zu schauen und bei einer Erlebnisführung die reichhaltige Geschichte und die imposanten historischen Bauwerke kennen zu lernen.

Auch dem Deutschen Bundestag statteten die Stiftungsvertreter auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe einen Besuch ab, nahmen an einer Plenarsitzung teil und besprachen mit dem Hanauer Abgeordneten die Probleme des Stiftungsklientels bezüglich Hartz-IV und Grundsicherungsleistungen. Der Besuch der Bundestagskuppel bescherte den Reiseteilnehmern einen atemberaubenden Blick über die Bundeshauptstadt. Beim Besuch der Livesendung der Polit-Talkshow „Maybrit Illner“ im ZDF - Hauptstadtstudio lernten sie im Rahmen der Sendung den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück und sein Programm im Gespräch mit Maybrit Illner kennen. Eine Stadtrundfahrt führte die Gelnhäuser Gruppe zu den Sehenswürdigkeiten des alten und jungen Berlins. Der Berlinbegleiter der barbarossastädtischen Stiftungsvertreter gab den Gästen zahlreiche interessante Informationen über die Bundeshauptstadt und hatte für das Abendessen jeweils urige Berliner Kneipen ausgesucht. So besuchte die Truppe die seit 1621 aktenkundige Ur-Berliner Kneipe „Zur letzten Instanz“ im historischen Nikolaiviertel. Dort gab es rund 300 Berliner Gerichte von den Original Buletten über Kohlrouladen bis zu Königsberger Klopsen alles, was das Herz begehrt und dem Berliner selbst und seinen Gästen so mundet. Eine kühle Molle und die Atmosphäre der historischen Schankräume, der Gastgarten und die Biedermeiergemütlichkeit des Lokals rundeten das Erlebnis ab.

Foto: Die Repräsentanten der Heinrich - Sauer & Josef -Schmidt - Stiftung waren im Rahmen eines Berlinbesuchs auch von ihrer Unterstützerin Daniela Schadt, der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, zu einem informativen Gespräch ins Bundespräsidialamt eingeladen.


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