Grund sind aktuelle Planungen seitens der Stadt und der Deutschen Bahn: „Die Bahn möchte zwei Baustellen auf der Auslauffläche des Tierheims für ihre Großtiere errichten sowie eine Baustraße. Genehmigt wurde ihr das, ohne Gegenrede, von Seiten der Stadt, die später dort den Radweg R3 langführen möchte. Das ist mehr als verwunderlich“, so Mähler: „Wir werden deswegen als Grüne Gelnhausen einen entsprechenden Antrag zur kommenden Stadtverordnetenversammlung stellen.“

Der viergleisige Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Fulda schreitet voran. Aus diesem Grund müssen von Seiten der Bahn zwei Baustellen in der Größe von 800 und 2700 Quadratmetern im Bereich zwischen Roth und Gelnhausen errichtet werden. Unter anderem soll ein Oberbodenlager entstehen. Gleichzeitig benötigt die Bahn eine Baustraße, um zu den einzelnen Baustellen zu kommen: „Selbstverständlich stehen wir voll und ganz hinter dem Ausbau der Radwege sowie dem viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke“, betont Mähler: „Das Problem ist nur: Baustelle, Baustraße und perspektivisch der Radweg sollen auf einer Auslauffläche des Tierheims Gelnhausen errichtet werden.“

Die Konsequenz wäre, dass das Tierheim aufgenommene Pferde und Esel abgeben und in Zukunft nicht mehr aufnehmen könnte: „Die Arbeit des Tierheims im Bereich der Großtiere wäre massiv eingeschränkt bzw. nicht mehr möglich.“ Nach dem Ende der Bauarbeiten soll die Baustraße zum Radweg R3 ausgebaut werden: „Dieser würde dann nur wenige Meter neben dem Freigehege der Hunde vorbei führen. Das würde bedeuten, dass dieses ebenfalls nicht mehr genutzt werden kann.“

Die Planungen seien mehr als unverständlich, so Mähler: „Die Stadt hat hier, ohne mit dem Tierheim zu reden, ihr Go gegeben. Das Tierheim hat erst auf Nachfrage erfahren, dass ihr Gelände genutzt werden soll. Das ist insoweit verwunderlich, da das Gelände ja offiziell abgemessen wurde. Da hätte auffallen müssen, dass sich dort ungewöhnlich viele Tiere aufhalten.“

Die Grünen Gelnhausen werden deswegen einen entsprechenden Antrag in die kommende Stadtverordnetenversammlung einbringen: „Wir fordern die Stadt Gelnhausen auf, gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Tierheim eine Lösung zu erarbeiten, wie der Ausbau der Bahnstrecke und des Radweges erreicht werden kann, ohne die Arbeit des Tierheimes einzuschränken“, so Mähler. Gleichzeitig soll ein Vertreter oder eine Vertreterin des Tierheimes die aktuelle Problematik im Bau- und Umweltausschuss vorstellen: „Ein gut funktionierendes und arbeitsfähiges Tierheim muss im Interesse auch der Stadt und des Bürgermeister sein. Deswegen ist es nur logisch, diese Arbeit nicht zu beschränken“, so Mähler abschließend.


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