Die politische Dimension der Kunst

Von links: Monika Kühn-Bousonville, Jakob Mähler, Barbara Ritter, Celine Bousonville und Bernd Wietzorek.

Gelnhausen
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„Ich freue mich, dass Barbara Ritter mit ihrer Kunst auf gesellschaftliche und ökologische Themen aufmerksam macht“, sagt Jakob Mähler, Fraktionsvorsitzender der Grünen Gelnhausen.



Im Rahmen eines Austauschs haben sich Vertreter der Gelnhäuser Grünen mit Barbara Ritter in den Räumen des Kunstvereins Meerholz getroffen und gleich auch ein Teil des Kunstwerks mitgenommen.

"Die Maßnahmen sind vorläufig", so heißt die Installation von Barbara Ritter, die sie im Rahmen der Ausstellung " Künstlich" des Kunstvereins Meerholz gezeigt hat:  „Eichensetzlinge, Fotografien von jungen Wäldern und eine raumbestimmende Videoarbeit. Erst auf den zweiten Blick wird offenbar: die Unmöglichkeit der Eichensetzlinge zu Wurzeln, sie stehen in Laborgläsern auf Betonplatten. In die Fotografien von Monokulturaufforstungen wurde gewaltsam mit Nadel und Faden  eingegriffen. Das Video eines Waldspaziergangs entpuppt sich als Gehen im Kreis durch immergleiche Baumreihen, in die Musik mischen sich Gedankenfetzen, Schritte durch trockenes Laub und dunkle Untertöne“, erklärt Ritter: „Ich möchte damit zeigen, dass Beton keine Grundlage für die Natur bildet. Gleichzeitig wissen wir derzeit nicht, wie wir auf die Herausforderungen des Klimawandels eingehen sollen. Wie der Wald der Zukunft gestaltet wird, das ist noch offen. Deswegen habe ich den Titel ‚Die Maßnahmen sind vorläufig‘ gewählt.“

Einen der Eichensetzlinge hat Ritter im Anschluss an die Ausstellung an den Grünen Fraktionsvorsitzenden Mähler übergeben, der gemeinsam mit der ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten Monika Kühn-Bousonville, der Kreistagsabgeordneten Celine Bousonville und dem Gelnhäuser Stadtrat Bernd Wietzorek an dem Gespräch teilnahm: „Es ist wichtig, dass sich die Politik um die drängenden Fragen der Zukunft kümmert“, berichtet Ritter. „Kunst hat neben der ästhetischen auch eine politische Dimension. Es ist entscheidend, sich mit den ökologischen Themen, der Biodiversität, dem Verlust von Lebensräumen und den damit einhergehenden künstlichen Bemühungen auseinanderzusetzen.“

Mähler bedankte sich bei der Erlenseer Künstlerin: „Wir werden uns als Grüne Fraktion in Gelnhausen weiterhin für gute gesellschaftliche und ökologische Lösungen einsetzen. Die Hoffnung ist jetzt, dass alle Eichensetzlinge gemeinsam auf Gelnhäuser Gemarkung eingepflanzt werden und das Kunstwerk somit auch nach der Ausstellung weiter bestehen kann“, so Mähler abschließend.

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Von links: Monika Kühn-Bousonville, Jakob Mähler, Barbara Ritter, Celine Bousonville und Bernd Wietzorek.


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