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Was in anderen Städten und Gemeinden gang und gebe ist, fordert jetzt die Grüne Fraktion Gelnhausen in einem Antrag zur kommenden Stadtverordnetenversammlung: „Gelnhausen braucht endlich ein digitales Parkleitsystem“, sagt dazu der Fraktionsvorsitzende Jakob Mähler.

Die Idee ist dabei alles andere als neu, zuletzt wurde sie Ende 2021 in der Stadtverordnetenversammlung beraten: „Die Thematik ist jetzt neu aufgeflammt, nachdem Bürgermeister Christian Litzinger die Parkplatzsituation auf dem Obermarkt verändert hat, zum Nachteil der dortigen Gewerbetreibenden.“ Dieser Umstand kommt dahingehend überraschend, dass sich der Bürgermeister mehrfach über seinen Amtsvorgänger beschwert hat, der ebenfalls durch das Aufstellen von Blumenkübeln die Parkplätze auf dem Obermarkt verringert hat: „Nur, um dann kurze Zeit später das gleiche zu machen. Auch hier ohne Absprache mit den Anwohnerinnen und Anwohnern oder mit den Gewerbetreibenden.“

Mähler macht deutlich, dass sich die Stadtverordnetenversammlung mit dem Antrag „hinter die Gewerbetreibenden in der Gelnhäuser Altstadt stellt und deutlich macht, dass diese ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Stadt sind.“ Es sei deswegen unverständlich, „dass diese wiederholt nicht in Planungen einbezogen werden, die direkten Einfluss auf ihre Unternehmen haben. Es ist ebenso unverständlich, dass diese bei Nachfragen keine Antwort vom Rathaus erhalten. Hier braucht es dringend ein Umdenken der handelnden Akteure“, kritisiert der Grüne Fraktionsvorsitzende.

Abhilfe schaffen soll hier das im Antrag geforderte digitale Parkleitsystem, welches Kundinnen und Kunden oder Besuchern der Altstadt schnell zur Verfügung stehende Parkflächen anzeigt: „Damit können die vorhandenen Parkflächen besser ausgenutzt werden, es entfällt der Suchverkehr, was die Emissionen sowie die Belastung für die Menschen in der Altstadt verringert.“ Dies geschieht beispielsweise durch eine App, auf der alle möglichen Parkflächen in Gelnhausen angezeigt werden, inklusive Echtzeit-Informationen, wie viele Parkplätze noch vorhanden sind: „Man kann sich dann direkt zu den Parkflächen navigieren lassen und in der App auch bezahlen.“ Dies könne beispielsweise durch Info-Tafeln in und um die Altstadt ergänzt werden, die auf vorhandene Parkflächen aufmerksam machen: „Bis zum dritten Quartal 2025 sollen die verschiedenen Möglichkeiten dem Bau- und Umweltausschuss zur Prüfung vorgelegt werden. Wir hoffen dann auf eine schnelle Umsetzung“, so Mähler abschließend.


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