SPD will Philipp-Reis-Schule fit für die Zukunft machen

Von links: Günther Kauder SPD-Gelnhausen, Ewald Desch SPD Gelnhausen, Erika Becker SPD-Kreistagsfraktion, Julia Czech SPD-Kreistagsfraktion, Stefan Ziegler SPD-Kreistagsfraktion, Isabelle Nix Konrektorin Philipp-Reis-Schule Gelnhausen, Markus Kolb Magistrat Gelnhausen, Jochen Bühler Schulleiter Philipp-Reis-Schule Gelnhausen, Gülistan Tuna SPD-Kreistagsfraktion, Luise Meister SPD-Kreistagsfraktion, Landrat Thorsten Stolz, Rudi Michl SPD-Gelnhausen.

Gelnhausen

Bildungspolitikerinnen der SPD-Kreistagsfraktion besuchten kürzlich gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Vertretern der SPD-Gelnhausen die Philipp-Reis-Schule in Gelnhausen, eine Grund- und Hauptschule in Trägerschaft des Main-Kinzig-Kreises.

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Schulleiter Jochen Bühler gab zunächst einen Überblick über die Entwicklung sowie den aktuellen Stand der Bildungseinrichtung und machte zu Beginn seiner Ausführungen deutlich: „Ich brenne für diese Schule und bin von unserem System fest überzeugt!“. Neben der Grundschule, die im Schuljahr 25/26 vierzügig aufgestellt ist und einer Vorschulklasse, beherbergt die Schule einen Hauptschulzweig, bietet PUSCH-Klassen (Praxis und Schule) sowie H10 (freiwilliges 10. Hauptschuljahr) für Absolventen der Hauptschule, die unter gewissen Voraussetzungen ihren Realschulabschluss erlangen können. Darüber hinaus gibt es für Kinder und Jugendliche, die eine besondere Sprachförderung benötigen, im laufenden Schuljahr eine sogenannte Intensiv- oder IKL-Klasse.

Circa 600 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren gehen an die Philipp-Reis-Schule im Verhältnis 60 Prozent Grundschule und 40 Prozent Hauptschule. Davon werden 140 Lernende ab Jahrgangsstufe 8 derzeit in der Dependance der Schule im Herzbachweg unterrichtet, darunter auch die der PUSCH-Klassen und diejenigen, die das freiwillige 10. Hauptschuljahr absolvieren.

„Im Bereich der Hauptschule starten wir mit der Klasse 5 in der Regel einzügig. Durch Querversetzungen und Hinzukommen der Schülerinnen und Schüler aus den IKL-Klassen steigt die Anzahl der Klassen in Jahrgangsstufe 8 und 9 dann auf jeweils vier an. Diese Kinder und Jugendlichen stammen nicht mehr nur aus Gelnhausen, sondern auch aus dem östlichen Kreisgebiet, dem benachbarten Wetteraukreis und sogar aus dem angrenzenden Bundesland Bayern“, so Schulleiter Jochen Bühler.

In den vergangenen Wochen stand die Philipp-Reis-Schule aufgrund begrenzter Möglichkeiten einer Erweiterung am Standort in der Gelnhäuser Innenstadt im Fokus verschiedener Diskussionen. Anhand des vom Schuldezernenten des Main-Kinzig-Kreises vorgestellten Planes zur Schulentwicklung im Raum Gelnhausen-Gründau, wonach die Philipp-Reis-Schule zur Verbundschule weiterentwickelt werden soll, die sich auch auf den Haupt- und Realschulzweig der Gründauer Anton-Calaminus-Schule erstrecken wird, herrscht nun mehr Klarheit. Julia Czech, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD im Main-Kinzig-Kreis und Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion hebt hervor: „Die Bildungsfachleute der Kreiskoalition haben gemeinsam mit dem Schuldezernenten einen Lösungsvorschlag erarbeitet, der zukunftsgerichtet und vor allem im Sinne der Schülerinnen und Schüler ist. Dieser Vorschlag ist ein deutliches Bekenntnis zum hervorragenden Konzept der Philipp-Reis-Schule. Die Jahrgänge ab Stufe 8, die derzeit in der Dependance im Herzbachweg unterrichtet werden, sollen demnach die Räumlichkeiten der Anton-Calaminus-Schule in Gründau besuchen. Die Kooperation mit den Beruflichen Schulen bleibt bestehen. Die geplante Kooperation mit der in räumlicher Nähe befindlichen kreiseigenen gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung – aQa gGmbH, die eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet, den Weg ins Berufsleben praktisch zu erfahren, sehen wir als SPD-Kreistagsfraktion als zusätzliche und enorme Chance für die jungen Menschen. Wir hoffen sehr, dass unsere Planungen bei den entscheidenden Stellen des Landes Hessen auf fruchtbaren Boden fallen“, meint Julia Czech.

Die Vertreter der SPD-Gelnhausen, der SPD-Kreistagsfraktion aber auch die Schulleitung sind sich einig, dass bei allen Plänen für die Hauptschule, die Grundschule nicht vergessen werden dürfe. „Wir laufen auch im Bereich der Grundschule räumlich am Limit und der Zustrom an Grundschülern ist stabil mit leichtem Anstieg. Die Erweiterungsfläche ist in unmittelbarer Schulnähe relativ eingeschränkt. Doch durch zusätzliche Umgestaltung und Hebung vorhandenen Potenzials innerhalb des Gebäudes, kann durchaus ein Gesamtkonzept erarbeitet werden, das uns Unterricht auf zeitgemäßem Niveau mit dem dafür notwendigen Platz ermöglicht“, ist sich Jochen Bühler sicher. Und dies ist auch eine gemeinsame Forderung der SPD-Kreistagsfraktion und der SPD-Gelnhausen: „Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die räumlichen Bedingungen für die Grundschule und die Schulkinderbetreuung sowie die Hauptschule bis Jahrgangsstufe 7 am bestehenden Standort verbessert werden. Dies soll durch bauliche Optimierung im Bestand und Ausnutzung nicht genutzter Bereiche an der Philipp-Reis-Schule geschehen. Hier werden sich SPD-Kreistagsfraktion und SPD-Gelnhausen dafür einsetzen, dass notwendige Finanzmittel für bauliche Maßnahmen in den Haushalt des Kreises aufgenommen werden.

Auf dem anschließenden gemeinsamen Rundgang konnten sich die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker der SPD selbst ein Bild machen. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen, kann die Philipp-Reis-Schule fit gemacht werden für die Zukunft und der Schulstandort Gelnhausen weiter gestärkt werden“, so Julia Czech, SPD-Kreistagsfraktion und Rudi Michl, Vorsitzender der SPD-Stadtverordnetenfraktion.

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