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Empfangen wurde die Delegation von Hospizleiter Frank Hieret sowie Eugen Glöckner als Vertreter des Förderkreises Hospiz Kinzigtal e.V.

Herr Hieret schilderte eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte des Hospizes und gab einen bewegenden Einblick in den Alltag der Einrichtung. „Ein Tag im Hospiz kostet 580 Euro. Ohne die Unterstützung durch Spenden von Fördermitgliedern und engagierten Bürgerinnen und Bürgern wäre unsere Arbeit nicht möglich“, erläuterte Hieret. Mit spürbarer Leidenschaft berichtete er von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die er liebevoll als „meine Perlen“ bezeichnet und die, wie Gäste es beschrieben haben, das Hospiz zu einem „Vorzimmer des Himmels“ machen.

Wichtig sei ihm neben einem würdevollen Sterben auch die Enttabuisierung des Themas Tod. „Der Tod betrifft uns alle. Durch unsere tägliche Arbeit mit den Gästen und deren Angehörigen wird deutlich, dass eine offene Auseinandersetzung helfen kann, Ängste zu nehmen und Abschied in Frieden zu ermöglichen“, so Hieret. Angehörige seien ein unverzichtbarer Teil des Hospizes und würden aktiv in die Begleitung eingebunden.

Der Fraktionsvorsitzende Heiko Kasseckert zeigte sich beeindruckt: „Das Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal leistet einen unschätzbaren Beitrag für Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige. Der respektvolle Umgang, die Fürsorge und die Menschlichkeit, die hier gelebt werden, sind bewegend und spürbar.“ Auch der sozialpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Max Schad betonte die Bedeutung der Einrichtung: „Das Hospiz erfüllt eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Die Versorgungsstrukturen im Main-Kinzig-Kreis sind besser als andernorts, und die Einrichtung in Gelnhausen trägt dazu wesentlich bei.“

Kreisbeigeordneter Jannik Marquart hob die enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Einrichtung hervor: „Als Landkreis ist es uns ein großes Anliegen, die Rahmenbedingungen für die wertvolle Arbeit im Hospiz zu sichern. Wir wollen auch künftig unseren Beitrag leisten, damit das Hospiz ein Ort bleibt, an dem Menschen in Würde begleitet werden können.“

Zum Abschluss des Besuchs dankte die CDU-Kreistagsfraktion dem Team des Hospizes für die offenen Einblicke und den großen persönlichen Einsatz aller Beteiligten. Die Eindrücke aus dem Gespräch will die Fraktion in ihre weitere politische Arbeit einfließen lassen.

hospizcdumkk az


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