Traditionsreicher Markt mit „goldenen Tupferschen“

Gelnhausen

Als traditionsreicher Markt mit vielen „goldenen Tupferschen“ präsentiert sich der 66. Schelmenmarkt vom 11. bis 14. Oktober bis in Gelnhausen.

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Jetzt stellten die bestens gelaunten „Macher“, um Schelme-Chef Manfred Franz, Joachim Ludwig, dem stellvertretenden Marktleiter Jakob Morkel, Helmut Müller und der Symbolfigur Schelmebou Janik Mohr das umfangreiche Programm vor, dass in diesem Jahr mit einigen attraktiven Neuerungen aufwartet. Mit dem „Beast“ wird unter den insgesamt 180 Schaustellern und Händlern, die aus stolzen 500 Bewerbungen im Vorfeld hervorgingen, diesmal ein in Deutschland einmaliges und schwungvolles Fahrgeschäft auf der Festmeile zwischen Bleiche und Müllerwiese Einzug halten. „Überschlag und Schaukel-Funktion werden nach Wunsch der Mitfahrer aktiviert“, freute sich Ludwig, auf das luftige Spektakel in 24 Metern Höhe. Stolze 360 Grad geht es dabei über Kopf und man wird bei 120 Grad ordentlich „geschaukelt“. Der altbekannte Treffpunkt „Schwarzwaldhaus“ am Untermarkt wird erstmals durch eine „Almhütte“ ersetzt. Für Kinder wird es auf der Westseite der Bleiche erstmal eine Arena mit Bogenschießen geben. Auch wurde auf altbewährte Betreiber, wie dem Taumler am Escher gesetzt. Leider sei dieser Standpunkt zwischenzeitlich aus Sicherheitsaspekten der Polizei „ein Dorn im Auge“, ergänzte Franz.

Im nächsten Jahr werde man womöglich über einen anderen Standort nachdenken müssen. Höhenluft schnuppern kann man auf dem Riesenrad auf der Müllerwiese. Schon immer beobachtete man den negativen Trend, dass sich die Oberstadt bereits in den frühen Abendstunden leerte, während auf den anderen Schauplätzen noch reger Betrieb herrscht. „Dafür haben wir das Programm mit vier Tagen musikalischen Höhepunkten auf dem Obermarkt ausgebaut“, freute sich Franz. Dort, wo am Samstag um 11 Uhr die offizielle Eröffnung mit Luftballonwettbewerb stattfindet, fegt am Freitagabend bereits ab 19 Uhr die Formation „Badge“ mit Soul und Funk über die Bühne. Roman Aul mit Covers der 60er, 70er und „Lentil Dish“ rocken am Samstag die Showbühne auf dem Obermarkt. Der Sonntag steht ganz im Zeichen von 40 Jahren Musikgeschichte und der Montagabend unter der „Vintage Band“ mit Rockabilitys. Auch Jermaine Alford aus „DSDS“ hat sich für Montag um 15 Uhr angekündigt. Dazwischen sorgen heimische Musikvereine, Gruppen und Showakts dafür, dass die Bühne stets voller Leben ist – und dass „mit Rücksicht auf die Anwohner bis 22 Uhr“. „Wir hoffen, dass das einschlägt“, so der Vorsitzende. Mit Hilfe von Sponsoren werde erstmals der gemeinnützige Verein „Kinderzelt“ für den Spaß des Nachwuchses auf dem Obermarkt sorgen. Auch im Sperzel-Zelt auf der Bleiche verspricht mit Tanzvorführungen, „Schilling live“, den Nachtschwärmern und „Waymond Harding“ mit einem Feuerwerk des Souls zum krönenden Abschluss am Montagabend die Stimmung zu steigen. Die Oldtimer werden am Montag im Bereich der Kreissparkasse erstmals nur durch die Oldtimerfreunde ausgestellt.

Am Montag gegen 21:30 Uhr findet das Markttreiben mit dem großen Brillantfeuerwerk auf der Müllerwiese schließlich sein Ende. „Einzelheiten sind im übersichtlich gestalteten Programmheft zu entnehmen, was bis nächsten Mittwoch verteilt wird“, so die Organisatoren (Siehe separater Bericht). Das Parkhaus in der Barbarossastraße ist das ganze Wochenende über geöffnet. Für die Sicherung der Verkehrswege sorgt ein eigens engagiertes Security Unternehmen. Ebenso besteht erstmals die Möglichkeit, Fahrräder im Bereich der DRK-Station und der Feuerwehr in der Löhergasse sicher zu „parken“. Durch die Polizei werde es im Zuge der Alkoholprävention bei Jugendlichen definitiv Kontrollen geben, berichtete Franz über intensive Sicherheitsgespräche von Marktmeister Wilfried Münch mit Polizei und Ordnungsamt. Ebenso seien offenen Feuerstellen in der Nähe von Fahrgeschäften und Händlern „tabu“. Das bereits jetzt 40-50 Anfragen für den Markt im kommenden Jahr vorlegen, bewerte Ludwig als „riesen Erfolg“. Von Norden bis Süden des Landes sei man im Gespräch. „Ich glaube, dass wird ein goldener Oktober und ein goldenes Marktwetter. Genügend Mitglieder dort oben sorgen dafür“, freute sich Ludwig.

Foto: Das bestens gelaunte Organisationsteam des Schelmenmarktes um seinen Schelmenbou Janik Mohr freut sich auf ein „goldenes Marktwetter“.

Text und Foto: Dominik Bortz


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