Schwerpunkt der Arbeit der Beratungsstelle für Mädchen und Frauen gegen sexuellen Missbrauch WILDWASSER E.V. waren auch im Geschäftsjahr 2013 die telefonischen Informationen und Beratungen.
Etwa ein Drittel der Ratsuchenden davon waren betroffene Frauen, ein weiteres Drittel Fachkräfte, außerdem betroffene Angehörige und Interessierte wie Journalisten, Polizei, Kommunen und andere Beratungsstellen.
Die Leiterin von WILDWASSER, Dr. Dorothea Geißler, berichtete, dass WILDWASSER als Träger der Kinder- und Jugendhilfe von der Stadt Frankfurt mit zwei halben Personalstellen unterstützt wird. Ihre Angebote zum Thema „Sexueller Missbrauch“ habe die Beratungsstelle mit den Schwerpunkten „Information und Beratung betroffener Frauen“, Beratungen für nicht missbrauchende Eltern, Angehörige und Bezugspersonen der betroffenen Kinder und Frauen“, die Beratung, Fortbildung und Supervision von Fachkräften, Informations- sowie Präventionsveranstaltungen und der Organisation von Selbsthilfegruppen fortgeführt. Den Gästen aus der Barbarossastadt überreichte sie ein ausführliches Fallbeispiel, bei dem sie 13 Beratungstermine zur Hilfe einer psychisch kranken Frau dokumentierte, die mangels früherer Termine bei keinem Therapeuten unterkam.
Die beiden Vorsitzenden der Heinrich–Sauer–Stiftung, Peter Bierwerth und Hans Jürgen Freund und Vorstandsmitglied Günter Oswald konnten sich im Gespräch mit den Vertreterinnen der Beratungsstelle von deren guter und unterstützender Arbeit überzeugen. Wie in den Jahren zuvor förderte die barbarossastädtische Stiftung die Arbeit von WILDWASSER im Westkreis erneut mit 2.500 EURO und überreichte den beiden Damen dazu Bewilligungsbescheid und Scheck. .
Foto: Vorsitzender Peter Bierwerth (r) und sein Vertreter überreichten dem Wildwasserteam den Unterstützungsscheck 2013.
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