Gedenkfeier: „Hoffnung auf Frieden nicht aufgeben“

Im Zeichen der Versöhnung und des Friedens: Noch vor der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags am 22. Januar 1963 besiegelten Gelnhausen und Clamecy ihre Freundschaft im Juni 1962. Der Platz der Deutsch-Französischen Freundschaft im Museumshof zeugt von dieser lebendigen Partnerschaft. Foto: Stadt GN

Gelnhausen

Das Verschwisterungskomitee und die Stadt Gelnhausen veranstalten am Freitag, 8. Mai 2026, eine Gedenkfeier zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Museumshof (Stadtschreiberei 3). 

Morgenpost
Stadt Schlüchtern

Am 8. Mai 2026 werden vielerorts in Deutschland und Europa Gedenkfeiern zum 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und die damit verbundene Befreiung aus der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft veranstaltet. Dieser Krieg hatte Millionen Opfer gefordert und ein bis dahin unbekanntes Ausmaß an Zerstörung gebracht.

Die Stadt Gelnhausen und das Verschwisterungskomitee Gelnhausen – Clamecy – Marling lädt zu diesem besonderen Tag, am 8. Mai 2026, ab 17.30 Uhr, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer kleinen Gedenkfeier im Museumshof der ehemaligen Augustaschule (Platz der Deutsch-Französischen Freundschaft) ein. Die Verschwisterung zwischen Clamecy und Gelnhausen besteht schon seit 64 Jahren und zwischen Marling und Gelnhausen seit 49 Jahren.

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, lag ganz Europa in Schutt und Asche. Ein Weg der Versöhnung schien aussichtslos. Auf der Suche nach einem dauerhaften Frieden für Europa und dank der Vision zweier Politiker, Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, entstand die Idee der Städtepartnerschaften. Die Bürgerinnen und Bürger beider Länder sollten sich kennenlernen. Beziehungen sollten entstehen und das Verständnis füreinander wachsen. Die Städte Clamecy und Gelnhausen, gemeinsam mit ihren Bürgermeistern und ihrer Bürgerschaft, haben sich dieser Herausforderung gestellt und somit einen wichtigen Beitrag zur Entstehung eines demokratischen, friedlichen und freien Europas geleistet. Aus der Vergangenheit haben die Menschen gelernt, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Selbstläufer sind. Sie müssen jeden Tag verteidigt werden, besonders heute, da neue Konflikte in vielen Teilen der Welt aufbrechen. „Am 8.Mai 2026 werden wir den 81. Jahrestag der Befreiung aus der nationalsozialistischen Herrschaft Gedenken, und gleichzeitig auf eine Welt blicken, die aus den Fugen geraten ist“, so Maryline Lenhard, Vorsitzende des Verschwisterungskomitees. Mit Blick auf die Feier zitiert sie aus der Impulsrede von Klaus Hagedorn (Pax Christi), vom 12.April 2026: Wer die Welt mit wachen Augen betrachtet, entdeckt Unrecht und Unvernunft, Elend und Gier, Krisen und Kriege mit weltweiten Auswirkungen. Wohin soll das alles führen? Schon lange war das alles nicht mehr so virulent, so omnipräsent und so gefährlich wie heute.

„Was sollen wir angesichts der dramatischen Lage also tun? Wir meinen: Die Hoffnung auf Versöhnung und Frieden nicht aufgeben“, so Maryline Lenhard, die sich auf viele Gäste und interessante Gespräche am 8. Mai freut.

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Im Zeichen der Versöhnung und des Friedens: Noch vor der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags am 22. Januar 1963 besiegelten Gelnhausen und Clamecy ihre Freundschaft im Juni 1962. Der Platz der Deutsch-Französischen Freundschaft im Museumshof zeugt von dieser lebendigen Partnerschaft. Foto: Stadt GN


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