Nach der mutmaßlichen Belästigung im Freibad Gelnhausen sollte die Verhandlung am Montag, 20. April, im Amtsgericht Gelnhausen beginnen. Doch daraus wird nichts: Wie das Gericht mitteilte, sind der Prozessauftakt und die drei geplanten Fortsetzungstermine aufgehoben worden. Warum die Verhandlung verschoben wurde, teilte das Gericht nicht mit.
Ein neuer Anlauf soll nun erst nach den Sommerferien gestartet werden.
Die Staatsanwaltschaft Hanau hat Anklage gegen einen 18-jährigen Syrer und einen 28-jährigen Syrer wegen sexueller Belästigung erhoben. Drei weitere bislang Verdächtige, ebenfalls aus Syrien, sind nicht angeklagt. "Den beiden nun angeklagten Männern wird vorgeworfen, an einem Sonntagnachmittag Ende Juni im Barbarossa-Freibad in Gelnhausen im Bereich des Strudels drei Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren am ganzen Körper angefasst zu haben. Die Badegäste hatten sich kurz nach 17 Uhr an das Freibad-Personal gewandt, die hinzugerufene Polizei nahm die Personalien der Syrer auf. "Dem 18-jährgen Angeschuldigten, der syrischer Staatsangehöriger ist, wird sexuelle Belästigung in zwei Fällen und Nötigung in einem Fall vorgeworfen. Der Angeschuldigte soll am 22.06.2025 einer 13-jährigen Zeugin im Freibad Gelnhausen im Bereich des Strudels an das Gesäß, einer 14-jährigen Zeugin an die Brust sowie das Gesäß gefasst und eine 15-jährige Zeugin im Wasserbecken am Bein gegen ihren ausdrücklichen Willen festgehalten und von hinten am Bikinioberteil gezogen haben. Dem 28-jährigen Angeschuldigten, der ebenfalls syrischer Staatsangehöriger ist, wird sexuelle Belästigung in einem Fall vorgeworfen. Er soll einer 14-jährigen Zeugin im Freibad Gelnhausen im Bereich des Strudels an das Gesäß gefasst haben", hatte die Staatsanwaltschaft Hanau bei Erhebung der Anklage Anfang des Jahres mitgeteilt.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















