Zwischen Fliegerei und Ehrenamt: JU besucht Aero-Club Gelnhausen

Von links: Jan Michelmann, Noah Daniel Sislak, Thyra Blomeier, Lukas Wagner (1. Vorsitzender des Aero-Club Gelnhausen e.V.), Lukas Querengässer (Vorsitzender der JU Gelnhausen), Clara Litzinger, Roman Benedikt, Tobias Buss.

Gelnhausen

Im Rahmen ihrer Reihe von Besuchen bei lokalen Vereinen und Institutionen stattete die Junge Union (JU) Gelnhausen dem Aero-Club Gelnhausen e.V. einen Besuch ab.

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Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Geschichte des traditionsreichen Vereins, seine Zukunftspläne sowie insbesondere die Nachwuchs- und Jugendarbeit vor Ort. Empfangen wurden die Vertreter der jungen Christdemokraten von Lukas Wagner, dem 1. Vorsitzenden des Aero-Clubs, sowie von Vereinsmitglied Katrin Lüer und Berufspilot Jan Michelmann, die gemeinsam einen umfassenden Einblick in das Vereinsleben gewährten.

Der Aero-Club Gelnhausen kann auf eine beachtliche Vereinshistorie von mehr als 75 Jahren zurückblicken. Im Laufe der Jahrzehnte wurden sowohl das Angebot an erwerbbaren Pilotenlizenzen als auch die vereinseigene Flotte stetig ausgebaut. Heute ist der Verein ein anerkannter Ausbildungsbetrieb für Segelflug, Motorsegelflug und Motorflug – ein in der Region einzigartiges Portfolio, das für nahezu jeden Luftfahrtbegeisterten das Passende bereithält. Ein weiterer Vorteil: Dank des weitreichenden ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder bleiben die Ausbildungskosten im Vergleich zu kommerziellen Anbietern günstiger.

Besonders beeindruckt zeigten sich die JU-Vertreter von der gelebten Jugendarbeit. Die Jugendabteilung – offen für alle bis 25 Jahre – sichert dem Verein kontinuierlich seinen Nachwuchs und ist fester Bestandteil des Vereinslebens. Exemplarisch für das Engagement der jungen Mitglieder steht die vollständige Neugestaltung des vereinseigenen Jugendraums, die die Jugendabteilung als Gemeinschaftsprojekt in Eigenregie umgesetzt hat. Darüber hinaus wird ein Großteil des Vereinsbetriebs ehrenamtlich gestemmt: von kleineren Reparaturen an den Vereinsflugzeugen über die Flugausbildung durch ehrenamtliche Fluglehrer bis hin zur Pflege und Instandhaltung des gesamten Vereinsgeländes.

„Der Aero-Club Gelnhausen zeigt eindrucksvoll, was Nachwuchsförderung wirklich bedeutet – und hat uns dabei eines gelehrt: Flugsport ist kein Einzelsport. Ob beim gemeinsamen Schleppen der Segelflugzeuge, bei der gegenseitigen Unterstützung am Boden oder beim Jugendraum, den die Jugendlichen komplett in Eigenregie neugestaltet haben – hier zieht jeder an einem Strang. Wir nehmen von diesem Besuch viel Inspiration mit.“, betonte Lukas Querengässer, Vorsitzender der JU Gelnhausen. Auch der Gastgeber zog ein positives Fazit: „Unser Verein lebt von seinen Menschen – und ganz besonders von seiner Jugend. Wer einmal den Blick aus dem Cockpit erlebt hat, den lässt die Fliegerei nicht mehr los. Genau das wollen wir weitergeben. Eine starke Jugendabteilung ist für uns keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis von viel Herzblut und Engagement – und die Grundlage dafür, dass dieser Verein auch die nächsten 75 Jahre Bestand hat.“, so Lukas Wagner, 1. Vorsitzender des Aero-Club Gelnhausen e.V..

Roman Benedikt, stellvertretender Vorsitzender der JU Gelnhausen, ergänzte: „Solche Vereine sind das Rückgrat unserer Gemeinschaft. Wer hier mitmacht, bekommt nicht nur eine Pilotenlizenz – er findet eine Gemeinschaft, die füreinander einsteht und gemeinsam anpackt. Das verdient Anerkennung und Unterstützung. Die Junge Union Gelnhausen dankt dem Aero-Club Gelnhausen e.V. für den herzlichen Empfang und den offenen Austausch und wünscht dem Verein weiterhin viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit."

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