Seit ihrem ersten Wirkungsjahr 2003 hat die barbarossastädtische Heinrich – Sauer und Josef Schmidt - Stiftung eine beachtliche Leistung erbracht.
Seit ihrem ersten Wirkungsjahr 2003 hat die barbarossastädtische Heinrich – Sauer und Josef Schmidt - Stiftung eine beachtliche Leistung erbracht.
Bis heute wurden 124 Erwachsene, davon 54Kinder betreut und unterstützt. Die finanziellen Aufwendungen der Stiftung werden sich bis Ende 2013 auf über 300.000 € belaufen. Außerdem wurde in dieser Zeit die Arbeit von insgesamt 11 Organisationen und Initiativen finanziell gefördert. Ab Herbst 2012 werden 3 Studenten, ab August 2013 2 Oberstufenschüler mit einem Stipendium unterstützt.
Stiftungsvorstand Peter Bierwerth und sein Vertreter Hans Jürgen Freund weisen stolz darauf hin, dass es der Stiftung, ihren 6 Vorstandsmitgliedern aber auch 4 Behördenbegleitern, gelungen sei, durch ehrenamtliche Arbeit für die Betroffenen in der Region nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Stiftung erwarte deshalb aber auch immer von den Betroffenen, dass sie sich nach ihren eigenen Möglichkeiten selbst mit einbringen und positiv am Erfolg von Maßnahmen mitarbeiten. Die Erwachsenen undKinder wurden durch die Stiftung nicht nur finanziell unterstützt, in vielen Fällen bezog sich deren Beratung und Betreuung auch auf tägliche Vorkommnisse. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass etlichen Menschen, ob Opfer von Gewaltkriminalität und unverschuldet in Not geraten, teilweise mehrfach in der Woche zu helfen war und auch noch ist. Sei es in Form der Überprüfung behördlicher Entscheidungen, sei es beim Schriftverkehr mit Behörden oder auch bei Begleitung bei Behördengängen oder aber in Einzelfällen zur Schuldnerberatung. „Die Bandbreite der Hilfe der ehrenamtlichen Mitstreiter war und ist groß und viele Menschen nehmen auch das Angebot unserer Stiftung gerne an“, so die beiden Vorsitzenden. Bei den Organisationen fördert die Heinrich Sauer – Stiftung im wesentlichen Kinder- und Jugendprojekte sowie Therapieplätze. „Wir sind froh, dass unsere Hilfe zur Selbsthilfe bei den Menschen in der Region ankommt“ bilanzieren Bierwerth und Freund die Arbeit der Stiftung.
Als Kooperationspartner des Stadtladens berät die Stiftung seit August 2011 in monatlichen Sprechstunden bisher 103 Menschen, die mit Hartz-IV und Grundsicherung Probleme hatten.
Initiativen wurden beispielsweise auch mit Hilfe von privaten und gewerblichen Spendern bei Präventionsprogrammen in Kindergärten und Schulen unterstützt. Aufgewendet wurden dafür bisher fast 9.000 Euro. Hier sei aber der Bedarf nach den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden Hans Jürgen Freund weiter riesengroß. Deshalb habe die Stiftung auch das Jahr 2014 zum Jahr der Gewaltprävention proklamiert und dafür bereits Projekte für rund 4.000 Euro aus dem Stiftungsetat beschlossen. Es sei nach Vorstellung des Vorstands nämlich besser, Kinder und Jugendliche durch solche Programme rechtzeitig auf ihnen drohende Gefahren hinzuweisen und sie zu lehren, wie sie solchen Übergriffen altersgerecht wirksam begegnen können, als sie am Ende, zu Opfern geworden, unterstützen zu müssen.
Gerade deshalb sucht die Sauer - Schmidt - Stiftung verstärkt Unterstützung bei Kommunen, Vereinen, Organisationen und mittelständischen Unternehmen, um gemeinsam mit ihnen möglichst vielen jungen Menschen die Teilnahme an solchen erfolgreichen Präventionsprogrammen zu ermöglichen. Unternehmen, die sich an der Finanzierung von solch wirksamen Präventionskursen für Kindergärten und Schulen beteiligen wollen, können sich mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Freund (Telefon 06051 3036) in Verbindung setzen. Dabei können sie durchaus ihren Kindergarten und ihre Schule vor Ort in den Mittelpunkt ihres finanziellen Engagements stellen und als Adresse die Kinder und Jugendlichen ihrer Kunden auswählen. „Eine sehr sinnvolle Werbung“ schlussfolgert Freund und wies darauf hin, dass die Sauer & Schmidt – Stiftung diesen Unternehmen für ihr Engagement Spendenquittungen ausstellen kann.
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