Das Schauspiel „Die Vermessung der Welt“ nach dem Roman von Daniel Kehlmann gelangt am Montag, 11. November, 20 Uhr, in der Stadthalle Gelnhausen zur Aufführung.
Restkarten für diese Inszenierung des Harburger Theaters gibt es an der Abendkasse. Sie kosten je nach Kategorie zwischen 9 und 19 Euro.
Zum Inhalt: Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt sind zwei Wissenschaftler, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Beide wollen die Welt vermessen – jeder auf seine ganz eigene Weise. Der eine von ihnen, Gauß, ist ein übellauniger, kränkelnder Misanthrop. Er hat sich der Mathematik verschrieben und arbeitet im stillen Kämmerlein. Dagegen steht Humboldt, der sich aufmacht, um die Welt mit all seinen Sinnen zu erforschen und sich dabei auch für schmerzhafte Selbstversuche nicht zu schade ist. Der Rationalist und der Empiriker – sie stehen beide im Dienst der Wissenschaft, werden beide getrieben vom absoluten Wissensdurst und Forscherdrang.
Die Besonderheit: Gauß und Humboldt werden in Daniel Kehlmanns Text als Menschen gezeigt, nicht als Denkmäler. Das Stück verknüpft die Lebenswege der beiden Wissenschaftler so geschickt, dass der Eindruck entsteht, sie stünden im stetigen Austausch miteinander. Wirklich treffen die beiden Koryphäen aber erst bei einem Kongress im Jahr 1828 aufeinander. Obwohl sie die Errungenschaften des anderen anerkennen, lässt die Eitelkeit der beiden Ausnahmebegabungen keinen konstruktiven Dialog entstehen.
Der feinsinnige Humor mit den beinahe beiläufigen Pointen verleiht dem Text neben seiner originellen Metaphorik eine subtile Note. Mit dabei sind die beliebten Ensemble-Schauspieler Jacques Ullrich und Ole Schloßhauer sowie Stephan Benson, bekannt unter anderem aus „Notruf Hafenkante“, „Küstenwache“ oder „Der Alte“.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.gelnhausen.de und www.harburger-theater.de
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