Duftende Adventskränze, gewürzte Nussmischungen, weihnachtliche Topflappen und Kissenhüllen, lächelnde, vom Bauch heraus leuchtende Schneemänner, köstliche Plätzchen in festlichen Tüten, ernste Engelsfiguren mit Gipsflügeln, kuriose Marmeladensorten, wärmende Wollmützen in bunten Farben, kenianische Körbe und nepalesischer Schmuck - das Angebot des Missionsbasars in der Kirche des Nazareners Gelnhausen war so vielfältig und kreativ wie immer.


Einige Stunden lang tummelten sich am 24. November die Käufer im 1. Stock des Kirchengebäudes, während im Gemeinschaftsraum die Schlangen vor der herzhaften Suppe und natürlich anschließend am Kuchenbuffet immer länger wurden. Wenn die Mamas dann hinterher doch noch mal schnell zum Stöbern nach oben gingen, konnten die Kinder sich beim Plätzchen backen austoben. Die allgemeine Atmosphäre war wie immer weihnachtlich entspannt gemütlich. Wer den Missionsbasar leider verpasst hat, kann noch im "kleinen Basar" stöbern – jeden Sonntag nach dem Gottesdienst in der Kirche des Nazareners (10.30 Uhr, Frankfurter Str. 16–18; www.KdNGelnhausen.de).
Der Erlös des Missionsbasars von bisher über 2000 Euro unterstützt in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Helping Hands e.V. die Schulbildung syrischer Flüchtlingskinder. Die vier Schulen des örtlichen Partners von Helping Hands e.V.in Jordanien, Syrien und im Libanon haben schon letztes Jahr eine Anzahl von Flüchtlingskindern aufgenommen. Aber es werden immer mehr, und die Schulen sind der Herausforderung nicht mehr gewachsen. Daher soll der Erlös des Missionsbasars möglichst vielen syrischen Flüchtlingskindern den Schulbesuch ermöglichen.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de















