Um 18.10 Uhr ging bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main am Dienstagabend die Meldung ein, dass etwa 200 Meter hinter dem Bahnhof Ranstadt, in Richtung Gelnhausen, ein Zug eine Person erfasst hätte. Nach Aussage des Lokführers hätte er kurz nach Ausfahrt in Ranstadt eine Person im Gleis erkannt und eine Notbremsung eingeleitet. Dies konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass die Frau vom Zug erfasst wurde. Durch die Kollision zog sich die Frau schwere Verletzungen zu und wurde später in die Unfallklink Frankfurt am Main gebracht. Der Lokführer konnte nach dem Vorfall seinen Dienst nicht weiter fortsetzen und musste abgelöst werden.
Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben bisher keine Erkenntnisse darüber, ob die Frau nur die Gleise überqueren wollte oder den Gleisbereich in suizidaler Absicht betreten hat. Die Identität der Frau konnte bisher noch nicht geklärt werden. Aufgrund der notwendigen Rettungs- und Ermittlungsarbeiten, konnte die Strecke erst um 19.45 Uhr wieder freigegeben werden, was letztlich bei zwei Zügen zu Verspätungen führte.
Weitere Ermittlungen der Bundespolizei zum genauen Hergang dauern noch an.
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