Es klingt wie eine Szene aus einem Comedy-Streifen, allerdings es ist so kurios, dass es schon wieder real sein muss: Ein 21-jähriger Gelnhäuser tankte dreimal seinen weißen Audi voll und machte sich aus dem Staub.
Es klingt wie eine Szene aus einem Comedy-Streifen, allerdings es ist so kurios, dass es schon wieder real sein muss: Ein 21-jähriger Gelnhäuser tankte dreimal seinen weißen Audi voll und machte sich aus dem Staub.
Nach dem ihm die Polizei auf die Schliche gekommen war, wollte er seinen Schaden wieder gutmachen und bezahlte seine Schulden – allerdings bei der falschen Tankstelle.
Am 5. Oktober 2012 und am 31. Januar 2013 hatte er zunächst an der Esso-Tankstelle in Wächtersbach Benzin im Wert von 73,62 Euro und 78,40 Euro gezapft und fuhr anschließend ohne zu bezahlen davon. Am 26. März 2013 war dann die Aral-Tankstelle in Hailer an der Reihe, hier hinterließ er eine offene Rechnung in Höhe von 40,64 Euro. „War eine blöde Aktion, kommt nicht wieder vor“, erklärte er jetzt im Amtsgericht Gelnhausen, dass er einen Teil des Schadens bereits beglichen habe. Allerdings sei ihm dabei ein kleiner Fehler unterlaufen: Die 40,64 Euro bezahlte er nämlich nicht an der Aral-Tankstelle in Hailer, sondern in Höchst. Auch eine Aral-Tankstelle, allerdings eben nicht die, an der ohne zu bezahlen getankt hatte. Warum in Höchst der Betrag überhaupt angenommen wurde, wunderte auch das Gericht. Der 21-Jährige sagte aus, dass ihn die Polizei dort hingeschickt habe, allerdings hätte er es ja am besten wissen müssen, wo er noch eine offene Rechnung hat.
Strafrichterin Laura Schlachter beließ es bei einer Ermahnung und ordnete 30 Stunden gemeinnützige Arbeitsstunden an, die der Gelnhäuser jetzt ableisten muss. Außerdem wurde ihm auferlegt, seine offenen Tankrechnungen zu begleichen. Diesmal allerdings bei den richtigen Tankstellen.
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