„Begegnung“ mit kreativem Werk ehemaliger Frankfurter Studenten

Gelnhausen

Der Kunstverein Freigehege, der vor genau 25 Jahren von damaligen Studentinnen und Studenten an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt gegründet wurde, präsentiert vom 21. März bis 13. April Werke von 13 Künstlern in der ehemaligen Synagoge Gelnhausen.

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Das Thema der Ausstellung lautet „Begegnung“. Umgesetzt in einem weitgespannten Bogen - inhaltlich sowie in den Medien - zeigt die Ausstellung eine Vielfalt an individueller Auseinandersetzung und Blickwinkeln: Malerei in Öl und Aquarell, Zeichnung, Holzschnitt, Radierung, Materialcollage, Skulptur und Plastik.

So thematisiert Felix Zielke die Begegnung zweier Schiffe in leuchtenden Farben, umgesetzt als Materialcollage mit farbigen Baumwollfäden. Der Bildhauer Andreas Helm zeigt unter anderem große Sandsteinstelen mit abstrahierten Körpern, die miteinander im Dialog stehen - ebenso wie bei der Herstellung, als der Schöpfer im Dialog mit dem zu entstehenden Werk stand.

„Die Zeugen“ als Wächter und stille Teilhaber lautet der Titel von vier Tonplastiken, die Angela Ehrlich geschaffen hat. Ebenfalls der Bildhauerei verschrieben, präsentiert Natascha Lüft die für sich selbst sprechende Holzskulptur „Die Würmer und ich“. Kalle Engemann ist bei der Ausstellung mit Tuschzeichnungen vertreten. Vor Ort in einem Café in Salzburg entstanden die locker gestalteten Aquarelle von Christiane Krüger. Ebenfalls von Reisen und fremden Kulturen inspiriert, zeigt Irmgard Scheiner Malerei zu Afrika, die sie nach vor Ort entstandenen Skizzen im eigenen Atelier umgesetzt hat.

Eine sehr persönliche Begegnung mit einer Qualle ist das Thema von Steffi George, das sie malerisch in Öl und graphisch in Holzschnitt umgesetzt hat. Die Gelnhäuser Sabine Spicker und Frank Lehmann sind ebenso dem Medium Holzschnitt verschrieben. Für sie ist die Begegnung mit der Landschaft Inspiration, für ihn die Begegnung mit Menschen, Orten und Gedichten der Auslöser für sein Werk.

Die Graphikerin Eva Läufer arbeitet in der Tiefdrucktechnik Radierung. Hier kombiniert sie traditionelle Arbeitsweisen experimentell mit fremden Elementen, die das Figürliche in eine ungewohnte Beziehung zu ihrer Umgebung setzt. Dirk Kalthoff präsentiert unter anderem seinen Linolschnitt „Die Brücke“ als ein verengter, konzentrierter und verbindender Ort, der Begegnung ermöglicht und provoziert.

Auch mit der Hochdrucktechnik zeigt Joachim Mennicken seine Holzschnittreihe, die das zwischenmenschliche Miteinander in unterschiedlicher Weise thematisiert. Die Ausstellung ist vom 21. März bis 13. April freitags, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr in der ehemaligen Synagoge zu sehen. Zur Vernissage am Freitag, 21. Mätz, 19 Uhr, sind die Künstler anwesend und alle Interessierten herzlich eingeladen.


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