Das Schauspiel „Der große Gatsby“ von Gerold Theobaldt nach dem Roman „The Great Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald wird am Donnerstag, 10. April, 20 Uhr, in der Stadthalle Gelnhausen aufgeführt.
Der Kartenvorverkauf für diese von der Bank Schilling präsentierte Produktion der Theatergastspiele Kempf läuft auf Hochtouren. Karten gibt es unter anderem an der Infothek im Rathaus Gelnhausen und im Ticketshop auf www.gelnhausen.de.
Auf der Stadthallenbühne stehen unter anderem Thorsten Nindel, Ursula Buschhorn, Hans Piesbergen und Nicole Lohfink, die ihre Zuschauer mit ins New York der „Goldenen Zwanziger“ nehmen: Gatsby hat sich auf Long Island niedergelassen, um seine Jugendliebe Daisy, Nicks Cousine, wiederzugewinnen. Diese hat inzwischen den reichen und reichlich ungehobelten Tom Buchanan geheiratet, der sich eine Geliebte hält, die Frau eines Tankwarts. Der Machtkampf zwischen Buchanan und Gatsby mündet in eine Katastrophe: Nach einem Aufenthalt in New York fährt Daisy am Steuer von Gatsbys gelbem Wagen die Geliebte ihres Mannes zu Tode.
„Der große Gatsby“ lässt sich als Spiegel der Ära der „Goldenen Zwanziger“ verstehen: Verherrlichung des Materialismus auf der einen und bittere Armut auf der anderen Seite prallen aufeinander. Genusssucht und Langeweile, Verführungskraft und Verderbtheit - „leichtfertige Menschen“ gefallen sich im schillernden Reichtum obskurer Herkunft.
Hier wird die mondäne High-Society-Welt kurz vor ihrem wirtschaftlichen Niedergang gezeigt. F. Scott Fitzgeralds Meisterwerk führt in eine Welt des atemlosen Amüsements auf brüchigem Grund und kann in einer Welt, in der alles dem Götzen Geld geopfert wird, als Menetekel verstanden werden.
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