Eine Abordnung der Sauer & Schmidt - Stiftung stattete der Vizelandrätin Susanne Simmler einen Antrittsbesuch im Main-Kinzig-Forum ab.
Hintergrund war, dass Frau Simmler seit ihrer Amtsübernahme zuständige Dezernentin des Kommunalen Centers für Arbeit und des Sozialamtes ist und die beiden Dienststellen seitens der Stiftung für die Bearbeitung ihrer Fälle in sehr starkem Maße beansprucht werden. Stellvertretender Vorsitzender Hans Jürgen Freund betonte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Stiftung und den Dienststellen in der Vergangenheit. KCA und Sozialamt wurden bei dem Gespräch vom ehemaligen Sozialamtschef Klaus Pichl vertreten.
Susanne Simmler zeigte sich exzellent informiert über die Arbeit der 2002 gegründeten Stiftung und zugleich beeindruckt von dem ehrenamtlichen Engagement der 7 Vorstandsmitglieder und 4 Behördenbegleiterinnen. Der stellvertretende Vorsitzende umriss die Aufgaben und Arbeiten der Stiftung und wies auf die Unterstützung von Botschafter Rudi Cerne und Daniela Schadt, der Lebensgefährtin von Bundespräsident Gauck, hin. Reinhardt Wetjen, der als neues Vorstandsmitglied und designierter stellvertretender Vorsitzender und damit Nachfolger von Freund, an dem Gespräch teilnahm, stellte ebenso wie Günter Oswald schwierige Fälle aus der Stiftung aber auch im Stadtladen vor. „Wir haben dabei stets die lobenswerte fachliche Unterstützung von KCA und Sozialamt“ resümierten Beide und baten, das Kompliment auch an die Mitarbeiter weiterzugeben. Hans Jürgen Freund dokumentierte einen seiner schwierigsten Fälle, der für eine Hartz-IV-Familie gegenüber der Stadt Frankfurt nach 255 Tagen Arbeit endlich mit der HR-Sendung defacto einen Erfolg und die Bezahlung des der Familie zustehenden Bestattungsgeldes von über 4.000 Euro verbuchen konnte. „Das war nur unserer Beharrlichkeit und der engagierten Mithilfe des HR-Moderators Robert Hübner und seines defacto-Teams zu verdanken“
Auch das gegenwärtige Projekt der Beschaffung eines Assistenzhundes für ein stark traumatisiertes Gewaltopfer mit einem Finanzvolumen von 16-20.000 Euro wurde mit Frau Simmler besprochen. „Wir sind hier auf einem sehr guten Weg, können aber noch Spenden dafür brauchen“ betonte Hans Jürgen Freund.
Einmütig belegten die Stiftungsvertreter, dass es, ausgenommen bei den Dienststellen des Kreises, immer schwieriger werde und in manchen Fällen sogar Dienststellenleiter oder gar Aufsichtsbehörden einbezogen werden mussten. „Das ist eine für ehrenamtlich Tätige schlimme Entwicklung, der entgegengewirkt werden muss“, bilanzierte Freund.
Vizelandrätin Susanne Simmler betonte, dass sie, wie auch der frühere Dezernent Erich Pipa, die ehrenamtliche Arbeit der Sauer & Schmidt - Stiftung sehr schätze und unterstützen werde. „Bei mir finden Sie immer eine offene Tür und ein offenes Ohr“ gab sie den Stiftungsvertretern mit auf den Weg und lud sie im Falle von Problemen zwischen ihrer Verwaltung und der Stiftung zum fairen, offenen Gespräch ein. (jFd.)
Foto: Vertreter der Sauer & Schmidt - Stiftung besuchten Vizelandrätin: Günter Oswald (von links), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Hans Jürgen Freund und Reinhardt Wetjen.
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