Stiftung zieht Bilanz: 2015 war ein Jahr der Rekorde

Gelnhausen

Der Vorstand der Sauer & Schmidt - Stiftung bilanzierte in seiner Januar - Sitzung das abgelaufene Jahr 2015 und seine Aktivitäten.

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begleitvorstaHerausragend waren dabei vor allem der hervorragende Spendeneingang von Bürgerinnen und Bürgern sowie das wunderschöne Konzert am Freitag vor Weihnachten in der Marienkirche. Es war die 40. Vorstandssitzung seit Gründung der Stiftung 2002.

"Noch nie haben wir so viele Spenden von den Bürgerinnen und Bürgern erhalten" stellte Vorsitzender Peter Bierwerth vor den Vorstandsmitgliedern und Behördenbegleiterinnen fest. Dies sei besonders darauf zurückzuführen, dass die Spenden ohne jeglichen Verwaltungsabzug ausschließlich für die von der Stiftung betreuten Menschen, Gewaltopfer und unverschuldet in Not Geratene,  verwendet werden und vor allem in der Region bleiben. Gerade das seien, wie sich in vielen Gesprächen deutlich zeige, für die Spendengeber sehr wichtige Punkte, die Sauer & Schmidt-Stiftung und ihre Arbeit zu unterstützen.  Bedauerlich sei allerdings, dass die Unternehmen und Kommunen in der Region sehr zögerlich seien und deren Spenden rückläufig sind. Über 400 Besucher fand auch das Benefizkonzert "Stimmungsvoller Weihnachtszauber", das die Chöre der Kopernikusschule Freigericht, des Männerchors Frohsinn 1866 Bad Soden und die Solisten Gisela Zellmann, Felix Groß, Gunter Noll, Jürgen Gerlach (Piano) unter Leitung von Musikdirektor Gerd Zellmann wenige Tage vor Weihnachten boten. Hier dankte Bierwerth besonders den Sponsoren Kreissparkasse Gelnhausen, Ingo Kürle vom gleichnamigen Druckhaus, dem Beförderungsunternehmen Stroh sowie dem Schirmherr und Freund der Stiftung Landrat Erich Pipa.

Ein geschicktes Zinsmanagement sei der Grund dafür gewesen, dass die Zinserträge höher als erwartet ausfielen. Deshalb konnte der Vorstand auch seinen Haushalt 2016 dieses Mal ohne Rücklagenentnahmen mit rund 46.000 Euro feststellen und damit allen eingegangenen Verpflichtungen gegenüber den Menschen mit Gewalthintergrund und unverschuldeter Notlage nachkommen. Darin sind ebenfalls vorgesehen die Stipendien für leistungsstarke, aber einkommenssschwache Oberstufenschüler und Studenten mit 7.800 Euro sowie die jährliche Zuwendung an die Deutsche Alsheimerforschung für ein Projekt an die J.W.Goethe-Universität Frankfurt. 2016 wird sich die Stiftung sich aber auch wieder der Durchführung von Präventionsmaßnahmen in Kindergärten und Schulen widmen. Für diese Maßnahmen hat der Vorstand 3.000 Euro bereit gestellt.  Ein Gespräch im östlichen Kreisgebiet werde mit einer Schule in Kürze darüber geführt, weitere Interessenten können sich bei der Stiftung bewerben. 2015 hat der Vorstand für Opfer von Gewalt und unverschuldet in Not geratene Menschen rund 38.200 Euro aufgebracht.

Ebenfalls einen Rekord konnte Vorstandsmitglied Hans Jürgen Freund für den Besuch der Sprechstunden im Stadtladen vermelden. Obwohl die August -  Sprechstunde urlaubsbedingt ausfiel, hatte sich der Besuch der anderen elf Sprechstunden um mehr als 20% gegenüber dem Vorjahr erhöht. "Unsere Sprechstunden sind wichtiger denn je und ihr Ergebnis zeigt uns, dass alle an den Sprechstunden beteiligten  Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiterinnen sehr erfolgreich arbeiteten", so Freund. Seit August 2011 sei die Stiftung Kooperationspartner des Stadtladens der evangelischen Marienkirchen-Gemeinde und habe mit 98%gem Erfolg 194 Hilfesuchende aus dem gesamten Kreisgebiet und aus Nachbarkreisen beraten.

 Im Rahmen der Vorbereitungen auf das Jahr 2016 stellten die Vorstandsmitglieder und Behördenbegleiterinnen auch die Weichen für eine weitere Fortbildung unter Federführung der Dienststellen des Main-Kinzig-Kreises. Landrat Erich Pipa, Vizelandrätin Susanne Simmler und Kreisbeigeordneten Matthias Zach haben zu dieser dritten Fortbildungsmaßnahme grünes Licht gegeben und die Stiftung ist dankbar für diese bedeutsame Unterstützung. Trage diese Fortbildung doch dazu bei, sich für die hilfesuchenden Menschen erfolgreich einzusetzen und mit der Verwaltung auf Augenhöhe zu arbeiten.

Foto: Vorstand und Behördenbegleiterinnen der Sauer & Schmidt - Stiftung sind mit ihrer Arbeit im Jahr 2015 sehr zufrieden.


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