Nach fast vier Jahren Bauzeit wird in Gelnhausen ein wichtiges Projekt im Spätsommer für den Verkehr freigegeben. In wenigen Wochen, so der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, in einem Gespräch vor Ort, werden für die Autofahrer die quälenden Staus vor der Schranke am Bahnhof Gelnhausen der Vergangenheit angehören.
Bei einer Ortsbesichtigung zusammen mit dem Gelnhäuser Landtagsabgeordneten Dr. Rolf Müller, zeigten sich beide Politiker sehr erfreut, dass damit ein wichtiges Infrastrukturprojekt seiner Vollendung entgegen geht. Müller und Bomba zeigten sich sehr zufrieden, dass mit der „doppelten Unterführung“ für Autofahrer und Fußgänger ein Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet werde. Müller erinnerte daran, dass es bei der früheren „kleinen Unterführung“ östlich des beschrankten Bahnübergangs sehr oft zu kritischen Situationen gekommen sei. Dieser kleine Durchlass sei sehr schmal gewesen, habe keinen Gegenverkehr erlaubt und außerdem hätten sich die schmale Gasse Autos, Radfahrer und Fußgänger teilen müssen. Bei Hochwasser sei dieser Weg oft geflutet und damit gesperrt gewesen.
Aber auch der beschrankte Bahnübergang habe über viele Jahrzehnte hinweg viele Probleme und oft lange Staus sowohl auf Gelnhäuser- als auch auf Linsengerichter Seite verursacht. Diese Behinderungen werden jetzt bald der Vergangenheit angehören, denn Müller und Bomba rechnen bereits mit der Freigabe der Unterführung mit einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssituation in Gelnhausen und Linsengericht gleichermaßen.
Bei der Besichtigung wurde deutlich, dass der Kreisverkehr in Höhe des C&C Gebäudes erst dann begonnen werden kann, wenn der bisherige Bahnübergang für immer geschlossen ist und die Fahrzeuge die Unterführung benutzen können. Mit der Fertigstellung dieses Projektes werde dann die neue Verkehrsführung komplettiert und die Verantwortlichen rechnen dann mit weniger Staus für die Autofahrer und deutlich mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger in diesem Bereich.
Bei seinen Erläuterungen macht der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba deutlich, dass rund 25 Millionen Euro verbaut werden. Bahn und Bund haben zwar den „Löwenanteil“ dieses Geldes eingebracht, nicht zu vergessen sei aber, dass auch das Land Hessen und die Stadt Gelnhausen einen finanziellen Beitrag geleistet haben.
Foto: Dr. Rolf Müller (links) zusammen mit dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, bei der Besichtigung der neuen Bahnunterführung in Gelnhausen.
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