Themenschwerpunkt in den kommenden Wochen: „Möglichkeiten der Dachdämmung“.
In Hessen gibt es rund 1,3 Millionen Wohnhäuser, deren Dächer überwiegend vor der ersten Energiekrise errichtet wurden. Sie erhielten nur den mäßigen Wärmeschutz der damaligen Zeit. Zwei Probleme kennzeichnen alter Dächer: Im Sommer ist es heiß und im Winter kalt. Das bedeutet hohe und vermeidbare Wärmeverluste durch das Dach, die bei einem Einfamilienhaus schon 500 bis 800 Liter Heizöl pro Jahr betragen können. „Die Einsparung durch eine nachträgliche Dachdämmung liegt meist zwischen 10 und 20 Prozent, je nachdem wie gut oder schlecht der alte Wärmeschutz war“, sagte der Gelnhäuser Klimaschutzmanager Thomas Wziontek anlässlich der Aktualisierung der Dauerausstellung.
Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude sei der „Energiepass Hessen“. Er ist ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, das die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt und zum Preis von 37,50 Euro angeboten wird. Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.
Ein Fragebogen kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie unter „Hessische Energiespar-Aktion“, Rheinstraße 65, 64295 Darmstadt bestellt werden und steht als Download unter www.energiesparaktion.de zur Verfügung. Der Fragebogen ist auch vor Ort erhältlich. Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.
Foto: Gelnhausens Klimaschutzmanager Thomas Wziontek (rechts) und Vertreter der „Hessischen Energiespar-Aktion“ eröffnen die neue Ausstellung im Foyer des Rathauses Gelnhausen.
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