Dieses Jahr war es quasi ein Fußballteam von elf Männern des TV Roth, die vom 19. Bis 22. August 2018 auf dem Donauradweg unterwegs waren.
Nach einer etwas anstrengenden Bahnfahrt mit drei Umstiegen mit Fahrrad und Gepäck sowie hohen Außentemperaturen wurde gegen 13.00 Uhr die erste Etappe der Radtour gestartet. An der "Donauquelle" im Park des fürstlichen Schlosses von Donaueschingen ging es dann richtig los. Über Immendingen und Möhringen wurde das erste Ziel Tuttlingen erreicht. Zum Einfahren war diese Strecke von knapp 40 Kilometern gerade das Richtige und nach dem Einchecken im Hotel wurde der erste Biergartenbesuch genossen.
Die zweite Etappe von Tuttlingen über Fridingen, Beuron und Sigmaringen nach Mengen gehört zu den landschaftlich eindrucksvollsten Strecken des Donauradweges. In Fridingen versinkt zwar die Donau, aber sie erholt sich wieder und bahnt sich den Weg durch das Juragestein. In dem engen Tal mussten immer wieder kurze Steigungen bewältigt werden, aber die herrlichen Ausblicke und das imposante Hohenzollernschloss in Sigmaringen entschädigten für die Anstrengungen. Am späten Nachmittag erreichten die Elf die Stadt Mengen „im Herzen Oberschwabens“. Beeindruckend war das mittelalterliche Stadtbild von Mengen, insbesondere die Hauptstraße mit ihren Fachwerkhäusern und den Fuhrmannsbrunnen.
Am dritten Tag stand die Strecke von Mengen nach Blaubeuren auf dem Plan. Barocke Städte, Klöster und Schlösser gab es auf der Strecke „jede Menge“ wie Riedlingen, Zwiefalten und Ehingen. Von hier ging es dann durch das Ur-Donautal bis zum „Blautopf“ nach Blaubeuren. In dem Gebirge um den Blautopf herum befindet sich ein großes weitverzweigtes Höhlensystem, in dem große Wassermassen gesammelt werden und am Blautopf an die Oberfläche drängen – im Schnitt über 2.000 Liter pro Sekunde! „Spektakulär und richtig blau das Wasser“ befanden die Organisatoren Werner Mächold und Adolf Bär.
Die letzte Etappe führte von Blaubeuren durch das Blautal abwärts nach Ulm mit dem bekannten Ulmer Münster. Nach einer Stärkung in einem kleinen Biergarten nahe des Münsters in der herrlichen Altstadt von Ulm wurde die Rückfahrt mit dem Zug von Ulm über Frankfurt nach Gelnhausen angetreten. Und das komplette Team ist wohlbehalten in der Heimat gelandet, so dass am folgenden Dienstag der nächste Übungsabend absolviert werden konnte. Bei Interesse an dieser Männergruppe Ü59 des TV Roth: Einfach an einem Dienstagabend um 20.00 Uhr zur Kinzighalle in Roth kommen und mal „reinschnuppern“ (in Sportkleidung).
Foto: Die Teilnehmer an der Donauquelle (von links): Karlheinz Göttling, Albert Günther, Adolf Schmidt, Ottmar Schüll, Adolf Bär, Werner Mächold, Heinrich Adrian, Edmund Bechtold, Gerhard Hammer, Eberhard Koch und Hans-Anton Hohmann.
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