Vier Tage „Quer-durchs-Land“

Roth
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Eine neunköpfige Crew der TV Roth-Dienstaggruppe radelte vier Tage durch Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.

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Gestartet wurde mit den Fahrrädern im Gepäck zwar in Roth bzw. Bahnhof Gelnhausen, aber in Frankfurt-Hbf. ging es mit dem „Quer-durchs-Land-Ticket“ der Deutschen Bahn erst richtig los. Nach zwei Umstiegen in Würzburg und Steinach wurde um die Mittagszeit Rothenburg o.d.T. erreicht. Nach einer kurzen Rast ging es bei herrlichem Sonnenschein auf eine Fahrrad-Stadtrundtour, denn Rotenburg mit seinem gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern und weltbekannten Sehenswürdigkeiten bietet einiges wie das Deutsche Weihnachtsmuseum und die St.-Jakobs-Kirche mit dem Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider. Auf der Stadtmauer kann man den historischen Stadtkern fast komplett umrunden – leider nicht mit dem Fahrrad. Jetzt wurde die erste echte Radetappe angetreten, denn man wollte „vor Mitternacht“ im Hotel in Weikersheim ankommen. Nach rund 40 Kilometern wurde gegen 18 Uhr das dortige Hotel Krone erreicht. Jetzt hieß es schnell Zimmer beziehen und duschen, denn im Biergarten in der Fußgängerzone war gerade noch ein Tisch frei.

Die zweite Etappe wurde am nächsten Morgen nach dem Frühstück begonnen und führte von Weikersheim über Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim nach Wertheim – immer schön an der Tauber entlang. Es kann und musste festgestellt werden, dass ein Radweg am Fluss auch über eine ganze Reihe von Anstiegen führen kann, deshalb war man froh, dass in Wertheim die Tauber in den Main fließt. Die Übernachtung im Tauberhotel Kette direkt am Main, das Essen und der Ouzo im angeschlossenen griechischen Restaurant entschädigte für die (eintägige) Tortour.

Am dritten Tag stand der MainRadweg von Wertheim nach Obernburg auf dem Plan. Der MainRadweg verläuft meist auf echten Radwegen direkt am Mainufer, vereinzelt auch auf unbefestigten Wegen und neben Hauptverkehrsstraßen (straßenbegleitender Radweg). Und es gibt nur wenige Steigungen. Letzteres machte die Crew nach dem anstrengenden Vortag froh. Für einen längeren Halt bot sich zwischen Weinbergen, Wald und Wasser im romantischen Maintal die Fachwerkstadt Miltenberg an, das Tor zu Spessart und Odenwald. Irgendwann ging es aber doch weiter nach Obernburg zum Hotel Römerhof. Und wie sich das gehört, gab es dort auch einen Biergarten. Der Nieselregen hatte mittlerweile aufgehört und so konnte man einige Stunden bei Bier und der „Obernburger Dreckschippe“ (einer Komposition von Bratwurst, Leberwürstl, Rauchspeck und Spiegelei angerichtet mit Semmelknödel, Bratkartoffeln, Sauerkraut. Originell serviert auf einer Edelstahl-Dreckschibbe) Im Freien verbringen. Zum Abschluss stand am vierten Tag „nur noch die Heimfahrt“ nach Gelnhausen-Roth an. Diese war nicht ohne, denn die Strecke zog sich und zog sich über mehr als 60 Kilometer. Reise- und Orga-Leiter Werner M. sowie „Bahn-Chef“ Adolf B. und Betreuer („Libero“) Eberhard K. waren froh, dass nach einigen kleineren Zwischenstopps das Team wieder wohlbehalten zuhause angekommen ist.

Foto: Teilnehmer vor dem Eingang zum Schlosspark Bad Mergentheim.

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