"Fair gehandelte Rosen" für Passantinnen

Großkrotzenburg

Auf dem Weg zur Fairtrade-City setzen die Mitglieder der örtlichen Steuerungsgruppe am kommenden Weltfrauentag ein Zeichen.

Harth & Schneider

Vor dem Weltladen in der Bahnhofstraße werden Aktive, die in Großkrotzenburg Handel, Gastronomen, Vereine und auch kommunale Einrichtungen zur Unterstützung des Fairen Handels gewinnen wollen, "Fair gehandelte Rosen" an Passantinnen verteilen.

Der Weltfrauentag ist traditionell einer jener Tage im Jahr, an denen Blumen im großen Stil verschenkt werden. 80 Prozent aller Schnittblumen in Deutschland werden aus südlichen Ländern eingeflogen, und dort sind in aller Regel die Arbeitsbedingungen schlecht – insbesondere für Frauen, denn Feldarbeit ist gerade in Entwicklungsländern häufig Frauenarbeit. Aus diesem Grund erinnert Fairtrade Deutschland unter dem Motto „Flowerpower“ an diesem Tag daran, unter welchen Umständen die Arbeiterinnen zu leiden haben: es gibt kaum feste Arbeitsverträge, fehlt an Schutzbekleidung beim Einsatz von Pestiziden, es gibt weder Mutterschutz noch soziale Sicherheiten, und von einer fairen Bezahlung können die Beschäftigten nur träumen.

Wie schon am Valentinstag vor der katholischen Kirche St. Laurentius in Großkrotzenburg in der Ortsmitte, werden die Engagierten der Steuerungsgruppe und die Ehrenamtlichen im Weltladen mit ihrem Präsent an jene Frauen erinnern, denen die Fülle an Schnittblumen in unseren Läden zu verdanken ist. Und sie wollen damit für ihr Vorhaben werben, den Fairtrade-Gedanken in Großkrotzenburg auf ein breites Fundament zu stellen.


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