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Am vergangenen Wochenende feierte er dieses Jubiläum zunächst im Rahmen der Sonntagsmesse, bevor im Hof des Pfarrheims eine besondere Überraschung auf ihn wartete. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das runde Dienstjubiläum des Großkrotzenburger Pfarrers Christian Sack nur im kleinen Rahmen gefeiert werden – unter entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln. Offiziell sollte es bei einem feierlichen Gottesdienst im Rahmen der Sonntagsmesse bleiben, doch im Hof des Pfarrheims wartete eine Überraschung auf den Priester: Rund 30 Gäste hatten sich versammelt, um ihm ihre Glückwünsche und kleine Präsente zum Jubiläum zu überbringen.

Der Webmaster der örtlichen Kirchengemeinde, Michael Bergmann, hatte in den vergangenen Wochen Video- und Bildmaterial ehemaliger und aktueller Weggefährten von Sack zusammengetragen und es „zu einem etwa 40-minütigen Video zusammengeschnitten“. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von Petra Dietrich, der persönlichen Assistentin des Pfarrers und Diana Bauer, einem engagierten Mitglied der Kirchengemeinde. Sichtlich gerührt genoss der Jubilar das Video. „Total überwältigt“ sei er von den „Sympathiebekundungen und der Kreativität der Gemeinde“. „Ich werde mir das Video später nochmal in Ruhe anschauen“, kündigte Sack an. Neben dem digitalen Geschenk durfte sich der Pfarrer über zahlreiche weitere Präsente freuen, wie Blumen, eine Porträtzeichnung und nicht zuletzt über einen Brief des Fuldaer Bischofs Dr. Michael Gerber, der sich „für 40 Jahre im Dienste der Kirche“ bedankte.

Pfarrer Christian Sack, der seine Jugend in Kassel verbrachte, erlebte in den letzten 40 Jahren mehrere Stationen: Nach drei Jahren als Kaplan in Bad Orb wurde er zunächst Priester für die Fuldaer Pfarreien Gläserzell und Kämmerzell, zehn Jahre später für die Pfarrei St. Josef in Hanau, danach für die Pfarrei St. Bonifatius in Bad Hersfeld. Jede Pfarrei und jede Aufgabe habe „ihren eigenen Charme und ihre eigene Herausforderung“ gehabt. „Überall gab es Begegnungen und Ereignisse, auf die ich dankbar zurückblicke“, erinnert sich Sack. „Keine dieser Erfahrungen möchte ich missen, weil ich vieles lernen konnte.“

Schließlich führte ihn sein Weg 2014 nach Großkrotzenburg, wo er direkt eine weitere neue Erfahrung machte, als im Pfarrheim an der Nebenstraße vier Flüchtlinge für mehrere Wochen ins Kirchenasyl aufgenommen wurden. Zuletzt brachte die Corona-Pandemie neue Herausforderungen sowie Erkenntnisse mit sich: „Es ist eine Zeit, in der wir vieles überdenken müssen. Sie zeigt aber auch, welch großes Potenzial an sozialem und religiösem Engagement in der Gemeinde steckt.“

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