FDP beantragt Änderung der Planung für ein neues Baugebiet

Großkrotzenburg
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Die FDP-Fraktion beantragt zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung die Ausweisung eines Baugebietes hinter dem Hochhaus am westlichen Ortsausgang.

Damit folgt sie den Vorschlägen, die die Baulandoffensive Hessen in einer Machbarkeitsstudie aufgezeigt hat. Im Jahr 2016 beschloss die Gemeindevertretung auf Antrag der FDP und der Grünen die Aufstellung eines Bebauungsplanes für ein Gebiet nördlich des Neubaugebietes hinter dem Bürgerhaus. Zum damaligen Zeitpunkt war dies die einzige Fläche, die nach dem regionalen Flächennutzungsplan für eine Bebauung zur Verfügung stand. Im letzten Jahr stellte die Baulandoffensive Hessen eine Machbarkeitsstudie vor, die aufzeigte, dass eine Bebauung am westlichen Ortsausgang hinter dem Hochhaus deutliche Vorteile gegenüber dem ursprünglich beschlossenen Gebiet aufweist.

In diesem Bereich kann eine Erschließung von der Taunusstraße aus erfolgen, während dies für das ursprüngliche Gebiet nur über die Schulstraße und die schmalen Wohnstraßen im Neubaugebiet möglich wäre. Insbesondere in der Erschließungsphase würde ein erheblicher Baustellenverkehr anfallen, der diese Straßen überfordern würde. Die vorgeschlagene Lösung böte zudem die Möglichkeit, die Schulstraße über eine weitere Anbindung an das neue Ortszentrum zu entlasten. Die Baulandoffensive schlug deshalb vor, die ursprünglich beschlossene Fläche gegen eine Fläche in gleicher Größe an der Taunusstraße zu tauschen. Eine Anfrage der Gemeindeverwaltung beim Regionalverband Frankfurt/ RheinMain ergab, dass von dieser Seite keine Einwendungen gegen eine Flächentausch erhoben werden. Die FDP-Fraktion versuchte in Verhandlungen mit ihrem grünen Koalitionspartner diese Vorschläge umzusetzen. Die Grünen lehnten dies jedoch kategorisch ab. Nachdem die Koalition beendet wurde und die FDP hier keine Rücksicht mehr nehmen muss, stellt sie nunmehr den Antrag, die Vorschläge der Baulandoffensive umzusetzen.

Wie Frak+onsvorsitzender Daniel Protzmann erklärt, wird damit auch die Möglichkeit eröffnet, längerfristig einen neuen Standort für ein Feuerwehrgerätehaus vorzusehen, der auch die Einhaltung der Alarmierungszeiten sicherstellt. An ihrem bisherigen Standort ist die Feuerwehr beengt untergebracht und schlecht an das Straßennetz angebunden. In einem weiteren Antrag setzt sich die FDP für die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die gemeindeeigenen Flächen im neuen Ortszentrum ein. Der gültige Plan stammt von 1975 und entspricht nicht mehr den aktuellen Verhältnissen. Ein neuer Plan ist auch für die Weiterentwicklung des Ortszentrums unabdinglich.

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