Initiative plädiert für Wahrheit und Sachlichkeit im Wahlkampf

Großkrotzenburg
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"Spätestens seit der Überschrift 'Wahlkampf geht in heiße Phase' sowie angesichts der vermehrten Anzeigen und redaktionellen Beiträge der Parteien spürt die Bevölkerung den näherrückenden Wahltermin am 14. März", fordert die "Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg", die zum ersten Mal zur Wahl der Gemeindevertretung antritt, fordert jetzt die mitbewerbenden Parteien auf, in den letzten Wochen des Wahlkampfes auf Wahrheit und Ehrlichkeit zu setzen und auf Falschdarstellungen und Klamauk zu verzichten.

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Anlass dieses Appells sei zunächst eine Veröffentlichung der SPD Großkrotzenburg in Facebook, wo es heiße: „Gut, dass wir nicht schon eingemeindet sind nach Hanau, denn dort hat die Breitband GmbH keine Chance.“ Diese Aussage sei mehr als peinlich für die örtliche SPD, denn sie entspreche nicht der Wahrheit. "Oder wie ein renommierter Großauheimer Genosse es äußerst freundlich ausdrückte: 'Dies ist keine zutreffende Behauptung.' Dass die SPD es eigentlich nicht nötig hat, auf solche Unwahrheiten zu setzen, zeigt ihre letzte Pressemeldung zur Ansiedlung von Gewerbe auf dem Kraftwerksgelände, wo sie die Resolution der Gemeindevertretung erläutert und selbst eine sehr überzeugende Position vertritt, die von der Initiative geteilt wird. Auch wir fordern mit Nachdruck, dass bei einer neuen Gewerbeansiedlung dort alle baurechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, so dass tatsächlich Gewerbesteuereinnahmen erzielt werden“, so die Spitzenkandidaten Armin Klab und Aloys Lenz.

Weiter lese man in einem Flugblatt der örtlichen CDU zum Thema Ärztehaus mit großem Erstaunen den Satz: „Da es sich um ein Investorenmodell handelt, kommen auch (es muss „auf“ heißen) die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger keine Kosten zu.“ Auch dieser Satz entspreche nicht der Wahrheit. "Parallel zum Verteilen des Prospekts stimmte die CDU mit allen übrigen Fraktionen im Gemeindeparlament der Übernahme unerwarteter zusätzlicher Kosten in Höhe von 300.000 Euro für das Ärztehaus zu, weil man zu spät entdeckt hatte, dass noch notwendige Kanalarbeiten auf dem Gelände „benötigt werden.“ Ist dieses Geld vom Himmel gefallen? Nein, es wird aus dem Topf der Gemeinde genommen, in den alle Steuern der Ortsbürgerinnen und Ortsbürger fließen. Verwunderung löst auch eine ganzseitige Anzeige der FDP im 'Ortsblättchen' aus, in der ein tatkräftiger Herr ein 'Neubaugebiet jetzt' und 'Mehr Rumms ins Rathaus' fordert. Er scheint vergessen zu haben, dass er selbst vor mehr als vier Jahren für seine Fraktion energisch eine Bebauung der 'neuen Mitte' forderte. Doch was ist aus diesem dringlichen Projekt nach fast einem halben Jahrzehnt geworden? Entwürfe von Investoren lagern in den Fraktionszimmern, die Bevölkerung erfährt von allem nichts. Wir hätten uns in den letzten 5 Jahren von der FDP gern mehr 'Rumms' im Rathaus erwünscht, so dass manche endlich aufwachen. Doch der einzige Rumms, den die FDP erreicht hat, war das Platzen der Koalition mit den Grünen! Wie glaubhaft ist dann die Forderung nach einem Neubaugebiet, wenn jahrelang das selbstgesteckte Ziel überhaupt nicht erreicht wurde?", fragt die Initiative.

Die Initiative fordert noch einmal die mitbewerbenden Ortsparteien auf, auf akustisches Getöse und Falschmeldungen zu verzichten und die Wählerinnen und Wähler seriös und ehrlich zu informieren.

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