Initiative ruft zur stetigen Unterstützung der Vereine auf

Großkrotzenburg
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"Es ist Wahlkampfzeit in Großkrotzenburg, und jede politische Gruppierung versucht, in ihrem Wahlprogramm mit Superlativen die Mitbewerber um die Wählergunst zu übertrumpfen", so die Wählergemeinschaft "Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg" in einer Pressemitteilung.

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Ein Blick auf das Thema „Vereine“ zeige auch, dass jede Gruppe die Vereine als Rückgrat der Gesellschaft sehe, die unterstützt werden müssten. "Das ist natürlich richtig und auch wichtig: Vereine brauchen die Politik – nicht nur wegen der Beschaffung finanzieller Zuschüsse – wie auch umgekehrt die Politik sich um die Probleme der Vereine kümmern muss. Schaut man jedoch auf die letzten Jahre der Ortspolitik, so wirken die Phrasen der derzeitig handelnden Parteien in der Gemeindevertretung allenfalls wie schmale Lippenbekenntnisse. Sobald das Unheil der Gewerbesteuerrückzahlung an den Kraftwerksbetreiber – wie ein Damoklesschwert - über der Gemeinde schwebt, sind die Vereinszuschüsse die ersten Haushaltsansätze, die seitens des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung (teilweise) gesperrt oder gestrichen werden. Oft werden diese Kürzungen auch wieder zurückgenommen oder in Teilen Auszahlungen ausgeführt, stellen jedoch für die örtlichen Vereine eine Unwägbarkeit dar, die deren Planungssicherheit verhindern oder sie sogar an den Rand der Existenz katapultieren", so die Initiative.

Zwar gebe es „Richtlinien zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen und Organisationen durch die Gemeinde Großkrotzenburg“, die auch nicht zur Disposition stehen würden. Da diese Vorschrift aber vom 13.12.2013 datiere, sei eine Anpassung an die derzeitigen Verhältnisse zwingend geboten. Hinzu komme, dass es aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung immer schwieriger werde, den Nachwuchs von der Notwendigkeit ehrenamtlichen Engagements zu überzeugen. Daher sei es auch wichtig, die Vereine zu unterstützen, die nicht auf eine breite Kinder- und Jugendstruktur zurückgreifen könnten. „In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, den Vereinen Sicherheit und Unterstützung zu geben“, so der Vorsitzende der Initiative, Marcus Rosen. „Hierzu zählt auch die Zusage, die geschlossenen Vereinbarungen und Richtlinien zur finanziellen Unterstützung seitens der Gemeinde einzuhalten. Daher wird sich die Initiative in der neu gewählten Gemeindevertretung mit dem Ziel der finanziellen Besserstellung der Vereine dafür einsetzen, dass durch eine schnellstmögliche Erstellung neuer Förderrichtlinien nicht nur die sog. Richtlinien zur Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen und Organisationen vom 13.12.2013 zeitnah überarbeitet werden, sondern auch für alle anderen Vereine (ohne Kinder- und Jugendabteilung) eine Zuschussmöglichkeit durch die Gemeinde geschaffen wird, und zwar mit einer festen Auszahlungszusage. Bevor beim Ehrenamt gespart wird, ist zunächst zu prüfen, welche geplanten Maßnahmen im Haushalt ggf. auf das Folgejahr zu verschieben sind.“

„Wir wollen, dass die Vereine eine stetige Unterstützung bekommen“, so Armin Klab. Hierzu zähle auch die Kommunikation der Gemeinde und der Parteien mit den Vereinen. "Bei einigen Gesprächen, die wir als neu gegründete Wählergemeinschaft seit dem Sommer 2020 mit den Vereinen geführt haben, um deren Erwartungen an die Politik in Erfahrung zu bringen, mussten wir Folgendes feststellen: Eine Kommunikation zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung einerseits und den Vereinen andererseits findet nur dann statt, wenn die Vereine sich mit der Bitte um Unterstützung an beide Gemeindeorgane wenden. Dies gilt es zu ändern. Vor langer Zeit gab es einen „Vereinsring“ in Großkrotzenburg, bei dem alle „großen“ Vereine einmal im Jahr mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik zusammengekommen sind, um die Bedürfnisse und Probleme der Vereine zu erfassen. Weshalb dieses turnusmäßige Treffen nicht mehr stattfindet, ist – wie die Vereinsvorstände in den o.a. Gesprächen mit uns mitgeteilt haben – sowohl ihnen als auch der Initiative ein Rätsel. Die Initiative wird sich dafür stark machen, dass dieser „Vereinsring/-zirkel“ wieder auflebt und darüber hinaus auch durch bilaterale Gespräche die Kommunikation verbessert wird. Mit Ihrer Stimme am 14.03.2021 oder per Briefwahl für die Initiative wählen Sie auch einen Neuanfang im Umgang der politischen Ebene mit den Vereinen in Großkrotzenburg. Foto: Hans Kunkel und Dieter Oltersdorf wenden sich im Namen der „Initiative“ mit ihrem handgeschriebenen Plakat gegen die Übersättigung des Wahlkampfes mit teuren Großplakaten, mit denen die Altparteien CDU, SPD und FDP sich gegenseitig übertrumpfen wollen", heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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