Radwege in Großkrotzenburg: Ein Sachstandsbericht

Großkrotzenburg
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Das Radwegenetz in und um Großkrotzenburg ist Gegenstand gleich mehrerer Studien, die sich aktuell in Bearbeitung befinden.

In der zurückliegenden Woche trafen sich Bürgermeister Thorsten Bauroth (parteilos) und der Leiter der örtlichen Bauverwaltung zu einem virtuellen Arbeitsgespräch mit einem durch den Main-Kinzig-Kreis beauftragten Fachplaner. Gegenstand des Gesprächs war das Radwegekonzept des MKK. In diese Betrachtung werden mehrere Radwege in und um Großkrotzenburg einbezogen. Beispielsweise der Radweg entlang der Hauptstraße vom westlichen Ortsrand am Kraftwerk bis hin zur Gemarkungsgrenze von Kahl am Main. Ebenfalls Teil des Konzepts sind die Radwege an der Bahnlinie und in nördlicher Richtung verlaufend, beispielsweise am Waitzweg in Richtung See. Während der Mainuferweg in der Vorbereitung des Radwegekonzepts des MKK bislang nur in Bezug auf die unzureichende Querung des Mains an der Schleuse betrachtet werden sollte, wurde auf Anregung aus dem Rathaus nun der gesamte Radweg am Mainufer bis an die bayerische Grenze aufgenommen. In die Bearbeitung des Konzepts fließen dabei auch die für Großkrotzenburg zahlreich eingegangenen Hinweise aus der Onlinebeteiligung zum Radverkehrskonzept ein.

Eine Schnittmenge zu einem weiteren Gutachten stellt der aktuelle Schleusenübergang dar. Hier hat die Gemeinde Großkrotzenburg, wie bereits berichtet, zusammen mit Hainburg eine Studie beauftragt, in deren erster Stufe aktuell die theoretischen Möglichkeiten einer barrierefreien Mainüberquerung für Fußgänger und Radfahrer und deren Fördermöglichkeiten betrachtet werden.

Diese Mainüberquerung steht ebenfalls auf der Agenda der in der Aufstellung befindlichen Machbarkeitsstudie zu einer Radschnellverbindung zwischen den Städten Hanau und Aschaffenburg. Neben diesen Städten befindet sich Großkrotzenburg hierbei in Gesellschaft der bayerischen Kommunen Kahl, Karlstein, Kleinostheim und Mainschaff. Mitgetragen wird diese Studie von den Landkreisen Aschaffenburg und Main-Kinzig. Im ersten Schritt werden denkbare Korridore für eine Radschnellverbindung entlang des Main, entlang der (Haupt-)Straßen und entlang der Bahn untersucht. Neben der Problematik am Main (Schleuse) und dem leider nicht direkt querbaren Kraftwerk sind auch Unzulänglichkeiten entlang der Bahnlinie in den Fokus gerückt, wie beispielsweise der Engstelle unter der Bahnbrücke am Waitzweg. Diese wird allerdings mit dem Neubau der Brücke der Vergangenheit angehören.

"Insgesamt erwarten uns also in den nächsten Monaten schrittweise neue wertvolle Informationen, die es dann abzuarbeiten und umzusetzen gilt. Für die Studie zur Radschnellverbindung Hanau-Aschaffenburg ist eine Dokumentation für das Frühjahr 2023 angekündigt. Auch die weiteren Studien werden eine gewisse Bearbeitungszeit benötigen. Ungeachtet dessen sollen dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten bereits zuvor angegangen werden. Ansonsten", so Bürgermeister Thorsten Bauroth, "sollten die gründlichen Vorplanungen durch die beteiligten Büros als wertvolle Grundlagenermittlung gesehen werden, jedenfalls nicht als Stillstand".


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