Die SPD-Fraktion war und ist immer noch überzeugt von diesem Beschluss, gehe es doch darum, die teilweise nicht gut zugänglichen Einzelpraxen zu verlagern. Diese seien nicht nur barrierefrei, sondern auch dazu geeignet, dass zusätzliche angestellte Ärzt/-innen von den niedergelassenen Ärzt/-innen beschäftigt werden könnten. Das seki ein wesentlicher Bestandteil der Sicherung Großkrotzenburger Arztpraxen. Die ersatzlose Schließung der Praxen Protzmann und Volz sei allen in Erinnerung.

"Nach zähem Ringen wurde dafür ein Standort gefunden und eigentlich hätten damit die Planungen mit Energie vorangetrieben werden können und müssen. Genannte Baubeginne wurden mehrfach verschoben und noch immer ist nicht viel geschehen. Diese Energie fehlt jedoch offensichtlich den Beteiligten, Investor und Gemeinde. Umso erstaunter war die Gemeindevertretung jetzt, dass zur Genehmigung des Bauantrags plötzlich Parkplätze fehlen sollten, denn früher wurde bei Vorstellungen von einer sehr großen Anzahl gesprochen, die sich jetzt auf ca. 70 reduziert haben. Davon sollen jedoch auf dem Gelände Platz für 22 Plätze fehlen und damit die Erteilung der Baugenehmigung zunächst verhindern. Intensive Beratungen im Gemeindevorstand brachten dann ein Ergebnis, das jedoch dem Bauträger nicht behagte. Dessen Absicht, für die Parkplätze zunächst Grundstücke der Gemeinde zu belasten, fand Widerspruch. Der Gemeindevorstand wollte hier vernünftiger Weise eine rechtliche Absicherung, die jedoch zunächst am Bauträger scheiterte. Vertreter aller Fraktionen suchten und fanden im Präsidium der Gemeindevertretung eine Lösung, deren Umsetzung durch den Gemeindevorstand erfolgen und die Gemeindevertretung in die Lage versetzen sollte, einen für die Gemeinde rechtssicheren Beschluss zu fassen. Leider waren weder der Bürgermeister noch seine Verwaltung in der Lage, hierzu einen beschlussfähigen Vorschlag zu machen. Das, was in der Gemeindevertretung vom Bürgermeister, selbst ausgebildeter Jurist, vorgelegt wurde, hätte die beabsichtigte Sicherheit für die Gemeinde nicht erbracht. Deshalb erfolgte in der Gemeindevertretersitzung eine ca. halbstündige Sitzungsunterbrechung, in der die Fraktionen einen ehrenamtlich vom Bauausschussvorsitzenden Fischer erarbeiteten Vorschlag diskutierten und in der Sitzung dann auch beschließen konnten", so die SPD in einer Pressemitteilung.

„Für uns stellt sich der Bau des Ärztehauses fast als unendliche Geschichte dar. In jeder anderen Stadt oder Gemeinde hätte der Bürgermeister alles erdenklich Mögliche unternommen, um den Bau des Ärztehauses rechtssicher und vor allem auch schnell über die Bühne zu bringen. Nicht so in Großkrotzenburg. Angekündigte Termin wurden von Rathaus nicht hinterfragt und auf eine Umsetzung gedrängt. Notwendige begleitende Arbeiten wurden eben nicht erledigt. Plötzlich sollten 300.000 € für die Umlegung eines Kanals von der Gemeinde bereitgestellt werden, die dann doch nicht mehr nötig waren. Kurz: alles was in anderen Gemeinden Hand in Hand und mit der gebotenen Zügigkeit erledigt wird, hatte in Großkrotzenburg keine Priorität, so dass der Baubeginn des Ärztehauses noch immer im Ungewissen ist. Sicherlich hat hierzu auch der Bauträger beigetragen, doch wenn ihn die Gemeinde nicht drängt, hat er höchstens Versprechungen gegenüber den künftigen Mietern gebrochen. Das Beispiel Ärztehaus ist wieder einmal geeignet, die Untätigkeit und Ignoranz im Rathaus anzuprangern. Nur Dank des ehrenamtlich tätigen Juristen Fischer war es möglich die Lösung rechtssicher zu formulieren und dann zu beschließen, die der Jurist Bauroth nicht hinbekam. Wir benötigen an der Spitze des Rathauses eine Persönlichkeit, die die Gemeinde voranbringt und nicht alle Herausforderungen aussitzt“, betont die SPD-Fraktion.


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