Schon die Hessische Gemeindeordnung definiert die Aufgaben einer/s Bürgermeister/-in sehr ausführlich, wie die SPD Großkrotzenburg bereits in einer Pressemitteilung erklärte.
Wer diese gesetzlichen Reglungen der Gemeindeordnung ernst nimmt, muss von einer/m Bewerber/in aus Sicht der SPD zudem die Erfüllung folgender Voraussetzungen verlangen:
- Fundierte abgeschlossene Berufsausbildung mit entsprechender nachgewiesener Qualifikation,
- Berufliche Erfahrung im kollegialen Umgang und der verantwortlichen Führung von Menschen,
- Umfassende Kenntnis der rechtlichen Grundlagen einer Kommunalverwaltung,
- Organisationskompetenz,
- Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Offenheit im Umgang mit Bevölkerung und den gemeindlichen Gremien,
- Verantwortungsbewusstsein,
- Problemlösungskompetenz und
- Soziale Kompetenz.
"Diese Liste der Anforderungen, am besten noch unterstützt durch praktische politische Erfahrung in kommunalen Gremien sowie einer altersmäßigen Perspektive, das Bürgermeisteramt erfolgreich längerfristig für die Gemeinde ausüben zu können, war auch der Maßstab dafür, dass kein/e Großkrotzenburger Sozialdemokrat/-in eine Bewerbung für diese so wichtige Amt abgab. Viele Beispiele aus der direkten Nachbarschaft Großkrotzenburgs, sei es Rodenbach, Erlensee, Hanau oder Kahl, zeigen, dass die/der Bürgermeister/-in für seine Aufgabe brennen muss und wirklich alles unternimmt, um seine Gemeinde voranzubringen und Herausforderungen zu lösen. Wesentlich ist für die SPD deshalb die unverzügliche Umsetzung der vielen unerledigten Beschlüsse der Gemeindevertretung inklusive des Erhalts der Selbständigkeit von Großkrotzenburg, damit es in Großkrotzenburg endlich voran geht“, betont SPD-Vorsitzender Karl Pitterling. Dabei ist es für die SPD eine Selbstverständlichkeit, dass die/der künftige Bürgermeister/in dauerhaft den Wohnsitz in Großkrotzenburg haben muss.
Ihre Vorstellungen vom Bürgermeisteramt und ihre Beweggründe für die Bewerbung haben Lucas Bäuml und Detlef Protzmann aus eigenem Antrieb der SPD in getrennten Terminen erläutert. „Es waren interessante Gespräche, für die wir uns bedanken“, kommentiert Karl Pitterling.
Ein Wahlempfehlung für die Bürgermeisterwahl am 06.03.2022 wird es von der SPD Großkrotzenburg nicht geben. Gleichwohl hält die SPD es mit dem bedeutenden Physiker und Schriftsteller Georg Christoph Lichtenberg, der vor deutlich mehr als 200 Jahren die Aussage prägte: „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll."
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
















