Umspannwerk: Entscheidende Weichenstellungen für Großkrotzenburg

Beim Ortstermin an der Erweiterungsfläche des Umspannwerks (von links): Daniel Protzmann, René Rock, Ulrike Schöttelndreier und Christoph Zeller.

Großkrotzenburg
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„Die Erweiterung des Tennet-Umspannwerks am Kraftwerk bedeutet eine entscheidende Weichenstellung für unsere Heimatgemeinde Großkrotzenburg“, erklärt Ulrike Schöttelndreier für die örtliche FDP-Fraktion.

Die dreiköpfige Fraktion der Freien Demokraten begleitet die Neuordnung rund um das Kraftwerk Staudinger intensiv und will dabei die Interessen der Gemeinde sichern. Als Unterstützung hat die FDP-Fraktion auch René Rock, den Fraktionsvorsitzenden und energiepolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion aus Wiesbaden nach Großkrotzenburg geholt.

„Aktuell haben wir einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan ‚Auf dem Mittelfeld‘ gefasst und diskutieren über einen städtebaulichen Vertrag mit Tennet“, erläutert der Baufachmann Christoph Zeller den Stand des Verfahrens. Damit befinde sich das Verfahren im ersten von vier Verfahrensschritten. „In der sogenannten Entwurfsphase I zeigen sich derzeit die notwendigen Kompromisse und die von der Gemeinde und ihren Bürgerinnen und Bürgern zu tragen sind“, so Zeller weiter.

In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung konnte die FDP-Fraktion eine Überweisung des städtebaulichen Vertrags in die Ausschüsse erreichen. „Dies ist ein wichtiger Erfolg für die FDP und die Gemeinde, denn in den Beratungen in der letzten Woche hat sich gezeigt, dass beispielsweise durch planungsrechtliche Einschränkungen und im Brandschutz dauerhaft erhebliche Belastungen durch die Planungen von Tennet auf die Gemeinde zukommen werden“, berichtet der Fraktionsvorsitzende Daniel Protzmann aus den Sitzungen.

„Es ist eine Bringschuld, dass bei derartigen Planungen die Großkonzerne auf Augenhöhe mit der Gemeinde kommunizieren“, stellte der Landtagsabgeordnete René Rock fest, der sich bei einem Ortstermin am vergangenen Mittwoch selbst einen Eindruck vom Umfang der Planungen verschaffte. Großkrotzenburg sichere mit der Erweiterung des Umspannwerks auch nach der Energiewende die Energieversorgung. „Wer – wie die Gemeinde Großkrotzenburg – auf seinen Flächen Infrastruktur für die Region zur Verfügung stellt und dadurch in seinen Entwicklungsmöglichkeiten dauerhaft Einschränkungen in Kauf nehmen muss, sollte dafür eine Kompensation erhalten“, so der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion.

Die örtliche FDP-Fraktion ist dankbar für das Angebot von Rock, die Gemeinde auf Landesebene bei den Gesprächen mit Tennet zu unterstützen und bei einem Termin mit dem Netzbetreiber in Wiesbaden weitere Informationen einzuholen. „Wir werden weiter am Ball bleiben und uns dafür einsetzen, dass die Gemeinde Großkrotzenburg mit den entstehenden Belastungen nicht alleine bleibt“, versprechen Schöttelndreier, Zeller und Protzmann abschließend.

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Beim Ortstermin an der Erweiterungsfläche des Umspannwerks (von links): Daniel Protzmann, René Rock, Ulrike Schöttelndreier und Christoph Zeller.


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