SPD gratuliert der neuen Bürgermeisterin

Großkrotzenburg
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Die Fraktionen der Gemeindevertretung haben sich darauf verständigt, dass für sie alle der Vorsitzende der Gemeindevertretung zur Amtseinführung von Bürgermeisterin Theresa Neumann (CDU) sprechen wird.

"Deshalb wird es am 23. Juni 2022 keine begrüßenden Worte der SPD-Fraktion geben. Gleichwohl ist die Amtseinführung von Theresa Neumann doch eine Zäsur, die einiger Worte Wert ist. Die SPD veröffentlicht deshalb ihre guten Wünsche in dieser Form", heißt es in einer Pressemitteilung.

Nachfolgend der Text im Wortlaut:

"Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Theresa, die wählende Bevölkerung unserer Gemeinde hat dir und Lucas im ersten Wahlgang den Vorzug vor dem bisherigen Amtsinhaber gegeben und dich im zweiten Wahlgang zur Bürgermeisterin unserer Gemeinde gewählt. Dazu nochmals unseren herzlichen Glückwunsch!

Das Amt, in das du heute eingeführt wirst, erfordert tatsächlich den von dir propagierten „Neustart“. Damit verbunden sind auch erhebliche Anforderungen an dich, viele Dinge „gleichzeitig“ wieder nach vorne zu bringen. Du übernimmst viele „Baustellen“!

Die Gemeindevertretung hat wiederholt per Entscheidung ihre klare Meinung zum bisherigen Stillstand bzw. sogar Rückschritt in der Entwicklung unserer Gemeinde geäußert. Viele Dinge blieben einfach unbearbeitet, eine Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern und auch ihren gewählten Vertreter/-innen fand, wenn überhaupt, auf Sparflamme statt. Probleme, die mehr als nur Herausforderungen sind, sollten ausgesessen werden. Nur beispielhaft wollen wir hier die Stadionsanierung und den Umgang mit dem FC Germania, die Sicherstellung der gesetzlich verankerten KiTa-Betreuung und auch die Umstellung der Fernwärmeversorgung durch die Gemeindewerke nennen, deren Vorarbeiten nicht umgesetzt wurden.

Wiederholt haben wir auch in den Ausschüssen der Gemeindevertretung festgestellt, dass getroffene Entscheidungen und Wegweisungen nicht oder schlecht umgesetzt wurden. Politisch verantwortlich hierfür ist natürlich der Bürgermeister, inhaltlich jedoch auch die Führungsebene der Verwaltung, die häufig wenig orientiert wirkte. Das alles kennzeichnet die Herausforderungen deines „Neustarts“, der eben nicht innerhalb von zwei Wochen umgesetzt sein wird. Auch die berühmten ersten 100 Tage Schonfrist werden nicht ausreichen, viele Versäumnisse der letzten Jahre aufzuarbeiten.

Wir wünschen dir deshalb viel Glück und Erfolg für unsere Gemeinde, die gefassten Beschlüsse abzuarbeiten, Führung wieder im Rathaus zu etablieren, die Mitarbeiter/-innen bei der Arbeit abzuholen und mitzunehmen, vor allem die Herausforderungen unserer Gemeinde proaktiv anzugehen und auch die ehrenamtliche Politik einzubinden.

Du beginnst zur Hälfte des Jahres ohne einen vorgelegten beschlussfähigen Haushalt und musst gleichzeitig auch schon den Haushalt des nächsten Jahres aufstellen. Du hättest allein damit schon ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten und damit auch Herausforderungen deiner Führungskräfte. Die Kinderbetreuung, so mussten wir vor einigen Tagen im Sozialausschuss erfahren, ist keineswegs gesichert, und auch die Baustelle im Oberwaldstadion erinnert an Michael Ende und seine unendliche Geschichte.

Wir wollen dich auf jeden Fall, unabhängig von parteipolitischer Zuordnung, dabei unterstützen, unsere Gemeinde endlich wieder voranzubringen. Wir sichern dir dabei unsere konstruktive Mitarbeit zu, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Fraktionen der Gemeindevertretung sehr häufig einstimmige Beschlüsse fassen. Das soll aus unserer Sicht auch künftig so bleiben. Glückauf für deine neue Aufgabe und für dich. Bleibe trotz der umfassenden neuen Herausforderung gesund, kommunikativ und konstruktiv."


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