Kritik an Bürgermeisterin Neumann: Überfordert und keine Führungsqualität

Großkrotzenburg
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"Obwohl wiederum verspätet und als eine der letzten Kommunen im Main-Kinzig-Kreis hatte Bürgermeisterin Theresa Neumann (CDU) ihren Doppelhaushalt 24/25 den Gemeindevertretern zur Entscheidung vorgelegt", beginnt eine Pressemitteilung der Fraktion Initiative 2.0.



Und weiter: "Fünf von sechs Fraktionen kritisierten eine unterschiedliche Vielzahl von Positionen des Entwurfs, die ihren Vorstellungen nicht entgegenkamen. Zu ihnen gehörte auch mit überzeugenden Argumenten die Fraktion Initiative 2.0 mit ihren Vertretern Aloys Lenz und Joachim Müller. Obwohl bereits in der vorausgehenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses die Fraktionsvertreter den Plan mehrheitlich ablehnten, hat sich die Bürgermeisterin in keiner Weise bemüht, auf die Kritiker ihrer Finanzplanung zuzugehen. Kompromisse zu schließen, ist eine der Grundregeln in der Politik. Dazu gehört eine wertschätzende Kommunikation mit den Ehrenamtlichen. Diese Erkenntnis scheint bei der Rathausspitze noch immer nicht angekommen zu ein. Stur beharrte sie in allen angesprochenen Einzelplänen auf ihrer Position, unterstützt von der CDU, die den Haushaltsplan als hervorragend pries, und lief damit sozusagen selbst 'ins offene Messer'. Die Auswirkungen ihres Scheiterns hat wieder einmal die Bevölkerung auszubaden, zu deren Nachteil die notwendigen Investitionsmaßnahmen nach hinten verschoben werden müssen."

Hauptkritikpunkt der Fraktion der Initiative 2.0 war die Amtsführung der Bürgermeisterin in den beiden vergangenen Jahren: "Fast 15 Beschlüsse der Gemeindevertretung, die von allen Fraktionen eingebracht wurden, hat sie trotz mehrfacher Aufforderung einfach liegengelassen und nicht umgesetzt. In der Wirtschaft wäre es undenkbar, dass sich ein noch so hochgestellter und überdurchschnittlich bezahlter Manager seinem Vorgesetzten gegenüber weigern würde, die ihm übertragenen Aufgaben auszuführen. Und die Gemeindevertretung ist der Vorgesetzte und Arbeitgeber der Rathauschefin. Durch diese Blockade stellt sich den Gemeindevertretern doch die erschreckende Frage, warum soll ich überhaupt noch einen Antrag stellen, wenn er doch nicht bearbeitet wird? Diese Haltung führt sicher nicht zu einer Begeisterung für ein ehrenamtliches Engagement."

Neben diesen unausgeführten Beschlüssen gebe es in der Gemeinde eine Vielzahl gravierender Projekte, die noch hinzukommen würden und an denen lange und in ausufernder Breite gearbeitet werden müsse: "Sie reichen vom Bürgerhaus und der Gestaltung der neuen Mitte, vom Mainradweg bis zum Schleusenübergang, von der Linksabbiegespur und den Bushaltestellen bis zum Faulturm und der Kläranlage. Es mangelt an kreativen Ideen und schnellen, zupackenden Lösungen. Doch immer wieder fehlen ausgearbeitete Vorschläge zu einzelnen Projekten aus dem Rathaus. Die Aussage, dass die Bürgermeisterin überfordert ist, um alle großen und kleinen Probleme parallel zu lösen und nicht die Führungsqualität besitzt, entsprechend zu delegieren und ergebnisorientierte Anweisungen zu geben, hört man inzwischen aus allen Fraktionen – mit Ausnahme natürlich der CDU."

Die Initiative 2.0 sei jederzeit bereit, in Gesprächen mit der Bürgermeisterin über eine verbesserte Version der Haushaltspläne intensiv zu beraten.


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