"Gratulieren wollen wir natürlich zu einem bemerkenswerten Geburtstag unserer Feuerwehr, denn 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr sind auch 100 Jahre ehrenamtliche Hilfe in Notlagen rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres. Feuer, Unfälle, Tragehilfen und sonstige Hilfeleistungen sind nicht auf Öffnungszeiten geschränkt, sondern werden jederzeit freiwillig und ehrenamtlich auf höchstem Niveau geleistet. Deshalb erstreckt sich dieser Dank nicht „nur“ auf die Einsätze, sondern auch auf den sehr umfangreichen Übungs- und Schulungsbetrieb, der von den Frauen und Männern unserer Feuerwehr zu absolvieren ist. Ohne umfassende Ausbildung und fortwährende Schulung geht da gar nichts, wie wir auch immer wieder bei den Berichten in den Jahreshauptversammlungen erfahren. Danke sagen wollen wir allerdings auch für ein rundum gelungenes Festwochenende. Sehr unterschiedliche Kapellen und Musikdarbietungen boten für alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich bestens bei freiem Eintritt unterhalten zu lassen. Es bedarf eigentlich keiner Erwähnung, dass dieses Wochenende allerbestens organisiert war und die freiwilligen Helfer des Festes aus vielen Vereinen und Organisationen somit ständig hervorragend von dem Orga-Team der Feuerwehr unterstützt wurden. Von Mittwoch vor dem Fest bis Montag nach dem Fest sah man immer die gleichen Menschen unserer Feuerwehr, die aufbauten, unterstützten und schließlich abbauten. Eine tolle engagierte Leistung! Zu hoffen bleibt, dass den hehren Worten der Gastredner am Sonntag dann auch wirkliche Taten folgen. Ein Staatsminister, der 500 Euro überbringt, ist schön, aber eine Überarbeitung der Förderrichtlinien, um Fahrzeuge nach der fachlichen Beurteilung der örtlichen Wehr beschaffen zu können, ohne aus der Landesförderung zu fallen, wäre noch schöner", so die SPD weiter.

Bereits an dem dem Fest vorausgehenden Donnerstag hätten Interessierte im Haupt- und Finanzausschuss die existenziellen Nöte der Feuerwehr erfahren können: "Denn nicht nur bei der Schaffung von Unterstellmöglichkeiten der Fahrzeuge, der ordnungsgemäßen Gestaltung des Sanitärbereichs und dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses entsprechend der Auflagen der Unfallverhütung gibt es seit Jahren erhebliche unbearbeitete Mängel. Schlimmer noch ist, dass eine defekte Schlauchwaschanlage seit Monaten nicht ersetzt wurde und mittlerweile, nach entsprechenden Hilfeleistungen durch Nachbarwehren auch deren Möglichkeiten ausgelaufen sind. Benutzte Schläuche müssen nach jedem Einsatz gewaschen und auf ihre Mängelfreiheit geprüft werden, damit bei Folgeeinsätzen keine Gefährdungen entstehen. Das ist seit mehr als einem halben Jahr nur sehr eingeschränkt der Fall. Wir erwarten spätestens jetzt, dass diese Mängel seitens der Rathausspitze nicht nur angesprochen sondern auch umgehend gelöst werden. Hehre Worte über die Wichtigkeit unserer Feuerwehr, die unumstritten ist, reichen nicht aus. Das Ehrenamt Feuerwehr muss auch tatkräftig und zeitnah durch die Beseitigung erheblicher Mängel unterstützt und gesichert werden. Hervorragende Werbeaktionen der Feuerwehr können verpuffen, wenn gleichzeitig die erforderliche Ausstattung mit Einrichtung und Geräten von der Gemeinde nicht umgesetzt wird und sich die Interessenten für den Feuerwehrdienst mit Grausen abwenden müssen. Schließlich geht es um Hilfe und Unterstützung der gesamten Bevölkerung im Schadensfall“, betont Uwe Bretthauer für die SPD-Fraktion. „An der Bereitstellung der Mittel scheitert es jedenfalls nicht, denn die hat die Gemeindevertretung längst bereitgestellt.“

 


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