Zu den Veranstaltungen in der ehemaligen Synagoge in Großkrotzenburg, Steingasse 14, des Projektes „NIE WIEDER!“ wird eingeladen:
Zu den Veranstaltungen in der ehemaligen Synagoge in Großkrotzenburg, Steingasse 14, des Projektes „NIE WIEDER!“ wird eingeladen:
Samstag, den 26.10.2024 um 18 Uhr Vernissage mit der Musikgruppe Saitensprung
Montag, den 28.10.2024 um 19 Uhr Musikalische Lesung von Julia Gilfert-Frick aus „Himmel voller Schweigen“ – Wie eine junge Frau den Euthanasiemord ihres Großvaters Walter Frick aufdeckte. Karten gibt es im Büro der Offenen Hilfen, Elsenfeld und in der Buchhandlung Lesebär, Großkrotzenburg.
Am Donnerstag, 17.10.2024 wird der Projektgruppe „NIE WIEDER!“ der Bürgerpreis des Bayerischen Landtages in München überreicht.
"Warum machen wir das Projekt 'NIE WIEDER!'? Vor ungefähr zwei Jahren haben sich einige Menschen zusammengetan, weil der Wind in unserer Gesellschaft „rauer“ geworden ist. Wir haben bemerkt, dass die Toleranz in der Gesellschaft weniger geworden ist. Es wurden von einigen Menschen, mit denen wir Kontakt haben, Beleidigungen im öffentlichen Raum erlebt. Damals haben wir uns gefragt, was in unserer Gesellschaft passiert ist, was sich verändert hat. Dabei kamen die Gedanken an die Zeit des Nationalsozialismuses hoch. Wir haben uns gefragt, was in der Zeit der Euthanasie passiert ist, wie diese Gräueltaten passieren konnten. Die Erkenntnisse waren erschreckend. Es begann mit Propaganda. 'Schlechtreden' und Plakate über Menschen, die nicht so viel leisten konnten. Es wurde den Bürgern über Jahre hinweg eingetrichtert, das Menschen, die nicht so viel leisten konnten, nicht so viel wert sind. Jederzeit könnte so etwas auch heute wiederholen. Deshalb machen wir dieses Projekt mit Menschen mit Behinderungen zusammen. Wir machen dieses Projekt auch, weil es uns wichtig ist, dass Menschen mit Behinderung auch in Zukunft Toleranz und Gleichberechtigung, sowie Inklusion erleben können. Dafür setzen wir uns weiterhin mit dem Projekt 'NIE WIEDER!' ein. Wir möchten in einer Gesellschaft leben, die Menschen, die krank, schwach oder nicht so leistungsfähig sind, trägt. Unterstützen Sie diese Gedanken, indem Sie mit anderen Menschen darüber sprechen. DANKE!", so die Projektgruppe.
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