Mindestens zweimal täglich gibt es auf der L3308 vom Ortsausgang Großkrotzenburg zur B8 und umgekehrt – morgens und zur Mittagszeit – lange Pkw-Schlangen von und zum Kreuzburggymnasium.
Mindestens zweimal täglich gibt es auf der L3308 vom Ortsausgang Großkrotzenburg zur B8 und umgekehrt – morgens und zur Mittagszeit – lange Pkw-Schlangen von und zum Kreuzburggymnasium.
Bei wunderschönem Wetter kommt in den Sommermonaten auch täglich der Ansturm auf das Strandbad Spessartblick noch hinzu.
Jetzt hat die Fraktion „Initiative 2.0“ einen Antrag gestellt, dass die Gemeindevertretung das Land Hessen bzw. Hessen Mobil als ausführende Behörde darum bittet, die bestehende Ampelanlage durch eine Kreisverkehrsanlage zu ersetzen. „Die Ampel muss weg, ist eine klarere Aussage, die jeder versteht, als die Forderung nach einer Ersetzung des bürokratischen Unworts „Lichtsignalanlage“ durch einen Kreisel -im Behördendeutsch „Kreisverkehrs-anlage“- erklärte der Fraktionsvorsitzende Aloys Lenz. Auf jeden Fall werde sich der Verkehrsfluss deutlich verbessern.
An dem genannten Knotenpunkt treffen drei inzwischen sehr verkehrsreiche Straßen zusammen, auch die bayerische Staatsstraße 2305 in Richtung Alzenau. Um eine Entzerrung dieses Verkehrsflusses bei stark wechselnden Belastungszuständen zu erreichen, hält es die Fraktion für angebracht, die Ampelanlage durch den Bau eines Kreisels („Kreisverkehrsan-lage“) aufgrund des aktuellen Verkehrsaufkommens abzulösen. Über eine deutliche Reduzierung der Wartezeiten des genannten Pendelverkehrs hinaus würde eine solche Anlage weitere Vorteile mit sich bringen.
„Ein wichtiger ökologischer Beitrag zum Umweltschutz sind die geringeren Schadstoff-emissionen bei einem Kreisel, d.h. eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes gegenüber einer Ampelanlage“ erklärte Joachim Müller als Mitglied des Umwelt- und Bauausschusses. Wie die Landesbehörde Hessen Mobil in einem Leitfaden zur „Qualitätssicherung bei Kreisverkehren“ mitteilt, seien deutliche Einsparungen von Investitions- und Betriebskosten gegenüber der vorhandenen „Lichtsignalanlage“ zu erwarten. Im Übrigen besitzen Kreisverkehre eine hohe Akzeptanz bei den Verkehrsteilnehmern. Sie erhöhen nachweislich die Verkehrssicherheit an Straßenkreuzungen.
Da mit einem Neubau eines Kreisels auch Grundstücke des Landes Bayern mit einbezogen werden müssen, erwarten die beiden Initiatoren Lenz und Müller, dass es von dieser Seite keine Schwierigkeiten geben wird, da in den letzten Jahren dort viele inner- und außerstädtische Kreisel angelegt wurden. „Die Umwandlung der Ampelanlage an diesem verkehrsmäßig stark betroffenen Knotenpunkt ist eine vielversprechende Lösung und wird die langen Wartezeiten deutlich reduzieren“, sind sich Joachim Müller und Aloys Lenz sicher.
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