"Der, für viele Eltern, modernste Spielplatz im Ort „Rotes Erdgewann“, idyllisch gelegen in der Nähe der örtlichen Tierärztin, feiert ein trauriges Jubiläum", so die Fraktion "Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg", in einer Pressemitteilung.
Seit zwei Jahren sei die Seilgartenkombination aufgrund von Sicherheitsmängeln außer Betrieb: "Ein stark verrotteter Pfosten und das Ergebnis der jährlichen TÜV-Prüfung, die die Nutzung untersagt, sorgen für große Enttäuschung bei vielen Eltern. Obwohl die TÜV-Experten auch Maßnahmen zur Behebung der Mängel benannt haben, wurden diese bislang nicht umgesetzt. Trotz regelmäßiger Anfragen im Sozialausschuss bleibt der Fortschritt aus. Die Begründung für die Untätigkeit ist ebenso häufig wie frustrierend: „Personalmangel“. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Bauhof personell vollständig besetzt ist. Der Bauabteilung mag vielleicht längere Zeit die Leitung gefehlt haben bzw. aktuell fehlt ein Bautechniker; sie wird jedoch durch externes Personal unterstützt. Es stehen bereits seit vergangenen Jahr ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung, um die notwendigen Reparaturen durchzuführen, so Sven Junior von der Wählergemeinschaft Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg. Die Hoffnung, dass durch eine Neuausrichtung der Prioritäten im Bauhof Bewegung in die Angelegenheit kommt, scheint bislang unbegründet. Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde scheinen nach wie vor nicht die gewünschte Aufmerksamkeit zu erhalten."
Aber nicht nur der Spielplatz am „Roten Erdgewann“ leide unter der langen Untätigkeit: "Auch die seit langer Zeit geplante Neugestaltung des Spielplatzes an der Kahler Straße sowie der Prüfauftrag für einen Calisthenics Park (Outdoor Fitnesspark) und die Errichtung des Bolzplatzes treten auf der Stelle. Die Bürger der Gemeinde wünschen sich, dass die Anliegen für die jüngere Generation endlich ernst genommen und die Maßnahmen zur Verbesserung der Spiel- und Freizeitangebote nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen handeln und den Kindern in der Gemeinde die Spielmöglichkeiten zurückgeben, die sie verdienen. Denn (k)ein Grund zum Feiern sollte nicht das Motto dieser traurigen Situation sein", heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

Foto: "Initiative Zukunftssicheres Großkrotzenburg"
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