Großkrotzenburg: Neue Wasserstoff-Pläne für Kraftwerk Staudinger

Großkrotzenburg

Betreiber Uniper hat neue Pläne für das Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg: Binnen fünf Jahren könnte ein neues Gas- und Dampfturbinenkraftwerg entstehen, das auch mit Wasserstoff betrieben werden könnte. Das Kraftwerk soll eine Kapazität von 890 Megawatt haben und bis 2038 zunächst mit Erdgas und danach mit Wasserstoff betrieben werden.

Harth & Schneider

Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage die Pläne: "Die Bundesregierung bereitet die Ausschreibungen von Wasserstoff-fähigen Gaskraftwerken vor. Eine erste Ausschreibung soll laut Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums in der ersten Hälfte des kommenden Jahres erfolgen. Uniper hat immer gesagt, dass man diese Idee der Bundesregierung begrüßt und dass man das Ziel hat, sich an diesen Ausschreibungen zu beteiligen, sofern die Ausschreibungsbedingungen angemessen/attraktiv sind."

Ein möglicher Standort, mit dem Uniper ins Rennen gehen könnte, sei der Standort Staudinger, der sich durch eine sehr gute Infrastrukturanbindung auszeichnet: "Entsprechend bereitet sich Uniper intensiv darauf vor, um den Standort Staudinger für eine mögliche Teilnahme an den geplanten Ausschreibungen fit zu machen. Deshalb haben wir auch bereits die Gespräche mit Politik und Behörden begonnen, um die mögliche Genehmigung eines Kraftwerks am Standort vorzubereiten. Es ist ganz klar: Je weiter wir im Genehmigungsprozess kommen, umso fundierter kann am Ende auch Unipers Teilnahme an den Ausschreibungen sein", so das Unternehmen abschließend.

 

 


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